Babys MutterliebeIch genieße es, Baby-Mama zu sein. Als die Krümellady im August 2012 geboren wurde, durfte ich ihn schon einmal erleben: diesen Zauber der ersten Stunden, Tage und Wochen. Dieses die-Augen-nicht-abwenden-können. Dieses jede-Sekunde-genießen. Das kleinste-Bewegungen-bewundern. Und doch, bis im Januar der Krümellord schlüpfte, hatte ich schon wieder vergessen, was ein Baby so kann: Wie es dich überrumpelt mit seiner Präsenz. Sich für dich einnimmt mit seinem allerersten zahnlosen Lächeln. Die unzähligen vollen Windeln, durchschrieenen Abendstunden, schlaflosen Nächte – was soll’s! Schon vergessen! Hier sind die zehn schönsten Gründe, warum Babys süchtig machen. 

  1. Hatte ich es schon erwähnt? Dass es nichts Bezaubernderes gibt als das zahnlose Lächeln eines Mini-Menschen? Mein Herz zerfließt, wenn mein kleiner Junge mich morgens aus seinem Beistellbettchen heraus anlächelt und dazu fröhlich mit seinen Händen rudert. Hach …
  2. Dieser Geruch! Diese Mischung aus Milch, Babycreme und warmer, weicher Haut. Gibt es einen schöneren Duft als der Geruch eines kleinen Menschen? Wäre ich Parfümeur, würde ich sofort versuchen, Babyduft zu konservieren. In einem wertvollen Flakon einzufangen und aufzubewahren für die Ewigkeit.
  3. Große Augen, die Blickkontakt suchen, ein winziges Mündchen, das erste Laute formt: „Ärre“, so oder so ähnlich klangen die allerersten Kommunikationsversuche bei beiden Krümelkids. Ich interpretiere das immer als Staunen: „Irre! Was hier so los ist!“
  4. Zart, zarter, Babyhaut: Kein Wunder, dass wir die Kleinsten unter uns immerzu drücken, tragen und bekuscheln möchten. Nichts entlockt uns mehr spontane Streicheleinheiten als rosig-warme Babyhaut. Und, schwupps, gibt’s noch ne Extraportion Endorphine obendrauf.
  5. Gibt es etwas romantischeres als mit dem frisch gestillten Baby auf dem Arm am großen Fenster zu stehen, in die nachtdunkle Landschaft zu blicken und die tiefe Ruhe im Haus zu genießen. Das regelmäßige Atmen eine kleinen Kindes kurz vorm Wiedereinschlummern im Ohr. So lästig das nächtliche Aufstehen auch ist: Ich liebe diese gestohlenen Stunden zwischen Wachen und Träumen.
  6. Sind so kleine Hände. Und so winzige Füße. Und so Mini-Mündchen. Und, und, und … Babys zeigen uns in ihrer Zartheit, wie zerbrechlich das Leben ist. Und lehren uns dabei Achtsamkeit. Im Umgang mit ihnen. Und mit allen anderen Menschen.
  7. „Wähhhhhhhhhhhhhhh!“ Die Stimme schrill. Die Fäustchen verkrämpft. Das Gesichtchen rot vor Anstrengung und Ärger. Ein schreiendes Baby lässt niemand lange warten. Ist es nicht beneidenswert, mit welcher Vehemenz und Dringlichkeit ein kleiner Mensch sich mitzuteilen vermag? Und welch große Energie in einem so winzigen Körper steckt?
  8. Die coolste Kerle werden sentimental. Die größten Rabauken umrunden flüsternd die Babyschale. Der griesgrämige Nachbar versucht sich an einem Lächeln. Ein Baby lässt einfach niemanden kalt. Und fördert ganz automatisch unsere besten Seiten zu Tage.
  9. Wovon träumt so ein Baby? Was sieht es im Schlaf? Was bedeutet dieses tiefe Seufzen? Es gibt nichts Friedlicheres als ein schlummerndes Baby im Arm zu halten.
  10. „Der Mond ist aufgegangen.“ „Weißt Du, wie viel Sternlein stehen?“ „La-le-lu.“ Egal ob schön oder schief gesungen, laut oder ganz leise: Gutenachtlieder begleiten das Baby sanft in den Schlaf. Und erinnern uns Eltern auf wunderbare Weise an unsere eigene Kindheit.

Und ihr so: Was macht für euch den Zauber von Babys aus? Ich freue mich über eure Kommentare und Erfahrungen!

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