Lieblinge vom langen WochenendeHeeeeeerrlich, so ein langes Wochenende! Zu Hause sein, nichts tun, Freunde treffen, ins Strandbad gehen, den Krümelkids beim Wasserspielen zusehen … Das tut uns allen so gut. Und gerade weil unser Terminkalender über die Sommermonate schon wieder proppenvoll ist, genießen wir die Zeit in der Familie und die kurzen Arbeitswochen. Was mir zuletzt noch Freude bereitet hat? Hier meine Lieblinge vom langen Wochenende …

Pfingstrosen.

Ich mag Pfingstrosen. Sehr sogar. Schon mehrmals in diesem Jahr habe ich ein paar wirklich prächtige Exemplare von unserem lokalen Obst- und Gemüsehändler verschenkt. Diese hier sind ein wenig kleiner geraten, aber in der Kombination mit der roséfarbenen Rose umso schöner. Farbtupfer fürs Wohnzimmer – yeah!

Die Krümellady.

Kinder überraschen einen ja immer wieder. Mit Fähigkeiten, die sie quasi von heute auf morgen erwerben oder lustigen Formulierungen, die sie einem vor den Latz knallen. Meine Tochter serviert ihr selbstgekochtes Essen seit neuestem à la française – definitiv einer meiner Lieblinge vom langen Wochenende. Dieses Tablett bekam ich mit einem neckischen „Voilà, Mama!“ überreicht. Keine Ahnung, wo sie das aufgeschnappt hat. Bleibt mir nur zu sagen: „Merci bien, ma fille!“

Lieblinge vom langen Wochenende

Der Krümellord.

Mein Sohn genießt gerade seine neue „Bettfreiheit“. Endlich sind die Stäbe aus dem Gitterbett raus! Wurde auch Zeit, denn seine Klettermanöver über den Bettrand wurden langsam halsbrecherisch. Jetzt nutzt der kleine Kerl es natürlich voll aus, abends noch durch die Bude zu rocken. Und gefühlte drei Trillionen Mal wieder aus dem Bett auszusteigen und mit Schlafsack durch das Zimmer zu strawanzen – der Gesichtsausdruck dazu: schelmisch, der O-Ton: „Hüpf, hüpf!“

Bethany van Delft bei „The Moth“.

Honesty matters. Vulnerability matters. Being open about who you were at a moment in time when you were in a difficult or an impossible place matters more than anything“, schreibt Neil Gaimann in der Einleitung zum neuen Sammelband der amerikanischen Storytelling Community „The Moth“. Eine der Stimmen in dem Buch ist die von Bethany van Delft. In diesem Video erzählt die US-amerikanische Comedian, von ihrer Tochter Lulu. Das kleine Mädchen wird mit Trisomie 21 geboren. Und Bethany beschreibt, wie sie erst durch die Augen von Freunden erkennt, wer da an ihrer Seite lebt: Kein medizinisches Problem, das sie in tiefe Furcht und Verzweiflung stürzt. Sondern ein kleines Mädchen, das gerne Ball spielt und im Wasser badet. Sehenswert, geht unter die Haut!

Ina Müllers „Wie Du wohl wärst“.

Wie sie in diesem NDR-Mitschnitt vom Flügel springt und sich nonchalant in den bequemen Talkshow-Sessel bei „Bettina und Bommes“ fallen lässt. Einfach großartig, diese Sängerin und Entertainerin! Ich mag Ina Müllers markante Stimme und ihre sehr persönlichen Songs. So auch diesen, in dem sie über das Kind nachdenkt, das sie nie hatte: Nicht mit Bedauern sondern mit Humor und einem kleinen Schuss Ambivalenz: „Alles ist gut so wie es ist / Vielleicht wärs schöner mit dir / Ich hab dich auch nie groß vermisst / Wie auch, du warst ja gar nicht hier.“

Schlagzeilenbasteln von Übermedien.

Als alter Medien-Addict lese ich ab und an gerne den Übermedien-Blog von Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz. Meine liebsten just for fun Beiträge auf dem Portal stammen aber aus der Feder von Mats Schönauer. In einer eigenen Rubrik führt Schönauer die Arbeit aus seinem ehemaligen Yellow-Press-Watchblog „Topf voll Gold – Geschichten vom Ende des Regenbogens“ fort.  Das Schlagzeilenbastelen – hier der letzte Beitrag  – führt auf enorm unterhaltsame Art und Weise die Absurdität der Regenbogenpresse vor Augen. Knaller-Content!

Und was sind eure Lieblinge vom langen Wochenende, was hat euch Freude bereitet?

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