FerienFerien! Jetzt ist es auch in Bayern soweit: Die letzten Semmeln für die Abschiedsparty im Kindergarten geschmiert, die Tränen getrocknet nach dem Farewell der Lieblingskindergärtnerin. Den ersten Reisestau auf der Autobahn gleich mitgenommen. Die Alltags-freie Zeit hat begonnen – zumindest für die Kinder. Denn während der Krümelmann und ich noch anderthalb Wochen weiterarbeiten, bespaßen die Großeltern Krümellord und Krümellady. Eins-zu-eins Betreuung durch Oma und Opa am See – einfach unbezahlbar! Und bevor ich selbst den Rechner für eine große kleine Weile nicht hochfahre, kommen hier noch ein paar Lieblinge der letzten Wochen für euch.

Gelesen:

Keine andere sorgt auf so unterhaltsamen Art und Weise dafür, dass uns das Lachen im Halse stecken bleibt. Verbindet Gesellschaftskritik mit wunderbar leichtfüßigen Texten. Der Beitrag „Deine Mudda“ von Bloggerin Andrea Harmonika ist einer meiner Lieblinge der letzten Monate. Darin nimmt Andrea die mediale Berichterstattung über Mütter aufs Korn – mit all ihren Stilblüten, Rollenklischees, Vorurteilen und auch gürtellinientiefen Beleidigungen. Nur echt mit der skurrilsten „Mudda“-Zeichnung der Welt dazu. Aber seht selbst …

FerienGenascht:

Ja, 500 g Mascarpone können glücklich machen. Vor allem in Form dieses tollen Cold Cakes, den Kolumnistin Lisa Stehle jüngst bei Lifestyle-Bloggerin Stefanie Luxat von Ohhhmhhh geteilt hat. Die No-Bake-Verführung ist nicht nur superfix vorbereitet, sondern auch eine schöne Möglichkeit, eure liebsten Sommerfrüchte dekorativ in Szene zu setzen. Die Krümel waren jedenfalls begeistert.

Geshoppt:

Ein Buch für die Ferien. Nach einer Empfehlung von SZ-Chefredakteur Kurt Kister. Klar, dass man auf diesen Geschmack vertrauen kann: Stephan Lohse erzählt in „Ein fauler Gott“ vom Tod eines kleinen Jungen, dem ersten Pubertäts-Sommer seines großen Bruders und davon, wie die Lebensgeister der Jungs-Mama schwinden. Nie kitschig, aber immer anrührend, voll allgemeingültiger Lebensklugheit, aber immer beispielhaft konkret. Die ersten Seiten wie im Fluge verschlungen.

Gesehen:

Sobald der Kinofilm im iTunes-Store abrufbar ist, schaffe auch ich endlich diese filmische Hommage an das Kopenhagener „Noma“ – mehrfach als bestes Restaurant der Welt ausgezeichnet. Wie René Redzepi die nordische Küche revolutioniert hat und wie der Alltag hinter den Kulissen einer ungewöhnlichen Spitzengastronomie aussieht – davon erzählt dieser Dokumentarfilm, der vor allem auch von seinem opulenten Food-Footage und der zurückgenommenen Erzählstimme lebt.

Gelernt:

Social Media sind fester Bestandteil meines Alltags, nicht nur rein privat sondern auch beruflich. Deshalb interessiert mich jeder Versuch einer Antwort auf die Frage, wie wir zukünftig Facebook, Instagram, Twitter und Co. nutzen werden. Journalistin Betti Baudelaire beschreibt für das Blogazine Love From Berlin das Phänomen der tiny tribes.

Bestellt:

Sich das Kochen von Profis beibringen zu lassen, die jede Menge Tricks und Kniffe für uns Normalsterbliche am Herd bereithalten? Diesen Wunsch hat sich Journalistin und Bloggerin Okka Rohd von Slomo erfüllt. Und lässt uns in ihrem neuen Buch „Herdwärme“ an ihren Erlebnissen und Erkenntnissen im Gespräch mit Pros der Berliner Foodszene teilhaben. Schon bei der Buchvorstellung auf Okkas Blog habe ich gedanklich die Kochschürze an- und die Pfannen aus der Schublade gezogen.

So, ihr Lieben, bleibt mir nur noch, euch einen tollen Sommer und schöne Ferien zu wünschen – mit euren Lieblingsmenschen, -Büchern, -Filmen und all den anderen sommerlichen Aktivitäten barfuß unter freiem Himmel 😉 Ende September lesen wir uns hier wieder. Und damit die Zeit bis dahin nicht zu lang wird, gibt’s zwischendurch noch einen Gastbeitrag von Yvonne über den Abschied vom Expat-Leben in Finnland. Macht’s euch Sommer-schön!

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