Kategorie: Allgemein

Inauguration Day, oder: Die Lichtblicke sehen – fünf Dinge, die mir gerade Mut machen.

Inauguration DayIhr Lieben, das Jahr ist noch frisch und doch fühle ich mich schon wie „verkatert“. Nicht nur, weil den Krümellord pünktlich zum ersten KiTa-Tag nach den Ferien eine fiese Bronchitis niedergestreckt hat, seine Schwester ihm ins Krankenbett folgte, und wir nur dank meiner eilig angereisten Mama (DANKE!) die Work-Life-Family-Balance einigermaßen halten konnten … Viel mehr zu meinem Kater-Gefühl beigetragen hat aber der gestrige Tag. Inauguration Day. Der Tag, an dem Donald Trump als amerikanischer Präsident vereidigt wurde. Ein beklemmendes Gefühl beschleicht mich, wenn ich daran denke, dass dieser Mann – über dessen vergiftete Rhetorik ich hier schon ausführlich geschrieben habe – die nächsten vier Jahre an der Spitze der Vereinigten Staaten stehen wird. Aber ich mag heute nicht nur meinem Entsetzen und meinen Ängsten Ausdruck verleihen.  (mehr …)

Meine kleine Welt. Oder: Mehr Fragen als Antworten.

meine kleine WeltAm vergangenen Freitagabend hatte ich – wie vermutlich viele Bewohner Münchens und der Münchner Peripherie – eine Art News-Flash. Heißt: Ich konnte die Liveberichterstattung im TV nicht ausschalten. Ich konnte nicht aufhören, den Second Screen zu befragen. sueddeutsche.de, Facebook, WhatsApp und der Twitter-Account @PolizeiMuenchen – alle halbe Stunde prüfte ich, ob neue Infos zur Lage in der bayerischen Landeshauptstadt verfügbar wären. Da kamen Reflexe aus meinem Journalistik-Studium hoch: Infos sammeln. Quellen prüfen. Mehr Infos sammeln. Und erst dann: Meinung bilden, einordnen. Nur dass das (vermutete) Geschehen am Freitagabend so unvorstellbar war, dass ich rein gar nichts einordnen konnte. Kein vorgefertigtes Denkmuster zur Verfügung, kein Schema F, um einen Zugang zur Situation zu finden. Stattdessen: eine Leerstelle. Mehr Fragen als Antworten. (mehr …)

Endlich Tauwetter! Worauf ich mich im Frühling freue.

Worauf ich mich im Frühling freueSeht ihr das? Wie die Sonne den Schnee vor dem Pflanztisch auf unserer Terrasse fast durchsichtig macht. Wie sie an den lange Zeit festen weißen Hauben auf Bäumen und Büschen leckt. Gefrorenes zu Wasser macht. Vereiste Böden aufweicht. Und endlich auch im Süden Deutschlands dem Frühlingserwachen das Startzeichen gibt. Was habe ich dieses Zeichen herbeigesehnt in den vergangenen Wochen! Als alle paar Tage eine ordentliche Lage Neuschnee auf uns herabschwebte. Als der Krümellord Infekt über Infekt aufschnappte. Das Rasseln in seinem Brustkorb zum Dauerton unseres Zusammenlebens wurde. Jetzt ist es also soweit: Es wird Frühling, endlich! Acht Dinge, auf die ich mich in den nächsten Monaten freue. (mehr …)

Lieblinks der Woche: Mit Herz, Hirn und Humor.

Lieblinks der WocheIhr Lieben, die unendliche Krankengeschichte geht weiter. Aber ich mag euch nicht langweilen. Deshalb und weil ich gerade einige Zeit am/neben dem Bett verbringe, heute ein paar rasche Lieblinks, die mir zuletzt Freude bereitet haben. Zum Start gibt’s Komikerin Martina Hill, die mir mit ihren Knallerfrauen auch nach dem x-ten Besuch beim Kinderarzt noch ein Lächeln entlocken kann. (mehr …)

Zum Hören: 10 Songs für hitverdächtige Eltern.

Hitverdächtige Eltern SoundtrackGeht es euch auch manchmal so: Die Kinder sind nur eine halbe Stunde aus dem Haus. Und doch fühlt es sich leer an? Kein Spielplatzsand im Eingang, der unter meinen Füßen knirscht. Kein Aufziehauto, über das ich auf dem Weg zum Bad stolpere. Keiner, der in crescendo-artig anschwellender Lautstärke „Mamiiiii, komm schnell her!“ schreit. Aber auch keiner, der „einen großen Kuss, und dann noch einen langen“ von mir verlangt. Keiner, der mit seinen kleinen Händen begeistert in mein Gesicht patscht. Wenn ich Sehnsucht nach meinen Kindern habe, hilft Musik. (mehr …)

Zurück aus der Sommerpause. Was mich gerade beschäftigt.

SommerpauseIch bin zurück aus der Sommerpause. Und seeeehr entspannt. Na ja, zumindest überwiegend entspannt. Denn seit der letzten Woche toben sich die Handwerker bei uns aus. Renovierungsarbeiten am und (schlimmer noch!) im Haus. Ihr könnt euch also vorstellen, wie laut es hier gerade ist. Und wie es aussieht. Und was nicht alles passiert beim Umbauen. Heute zum Beispiel ein Anruf von unserer Zimmerei: Die Arbeiten an der Fassade könnten zunächst nicht weitergeführt werden. Einer der Handwerker hat sich am Wochenende den Knöchel verknackst. Beim Schuhplatteln. Ja, sowas gibt’s in Bayern … Aber was macht schon das bisschen Chaos? Das bisschen Baustaub? Was machen die paar Farbspritzer auf dem Treppenaufgang? (mehr …)

Zum Kindertag: Ein paar Zahlen und eine Bitte.

KindertagAls ich in der Grundschule war, versuchten meine Eltern, mir das Unerklärliche zu erklären: Laut einem UNICEF-Bericht aus dem Jahr 2013 verstirbt alle fünf Sekunden ein kleines Kind. Ich weiß noch, dass ich in unserer Küche stand, immer wieder die Sekunden an meinen Fingern abzählte und die Dimension dieser Aussage mir dennoch völlig unbegreiflich erschien: Ich trinke einen Schluck Wasser – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Ich nasche ein Stück vom selbstgebackenen Kuchen – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Auch heute, als Erwachsene, vermag ich mir die Zahl – alle paar Sekunden, ein kleines Kind – in letzter Konsequenz kaum auszumalen. Vor allem nicht, wenn ich an meine eigenen Kinder denke. Zum heutigen (Internationalen) Kindertag deshalb ein paar Zahlen und eine Bitte. (mehr …)

Zum Hören: Mein Soundtrack für den Sonntagabend.

Soundtrack für den SonntagabendSonntagabend. Das bedeutet: Tasche packen für den nahenden KiTa-, Büro- und Alltag. Termine der kommenden Woche sichten. Sich mit dem Mann einigen: Wer? Wann? Und wo? Vielleicht den Tatort schauen. Oder die beste Freundin anrufen. Oder hören, wie’s dem Baby vom kleinen Bruder geht. Dazu die letzten Schlucke Wein vom samstäglichen Dinner leeren (sofern man nicht mehr stillt, versteht sich). Zur Ruhe kommen. Gedanken sammeln. Das Wochenende verabschieden. (mehr …)

Heute ist Internationaler Hebammentag! Interview mit Susanne Gerzer, Hebamme und Neu-Mama.

Susanne Gerzer_1Warum ist die Kinderkacke plötzlich grün? Und wie befreit man eine verstopfte Babynase? Hebammen holen nicht nur unsere Kinder auf die Welt sondern bieten auch wichtige Unterstützung und Begleitung im Wochenbett. Wenn ich nur daran denke, wie oft ich meine Schwägerin Susanne, Hebamme in Bonn, nach der Geburt der Krümellady angerufen habe … Und glaubt mir: Es gab keine Frage, die ich als Erstlingsmama nicht gestellt hätte! Kein Problem für Susanne, schließlich hat die 33-Jährige schon mehr als 500 Babys entbunden, unzählige Nachsorgekinder betreut und dabei einiges erlebt. (mehr …)