Kategorie: Alltag

Die Große und der Kleine. Ein Update. 

Die Große und der KleineGerade erst konnten wir zuckersüße Fotos von Schwedens Mini-Prinzessin Estelle und ihrem Bruder Oscar bewundern. Und tatsächlich: Auf Bildern – wie auch dem Titelfoto zu diesem Blogeintrag – sieht es immer rührend und bedeutungsvoll aus: Große Schwester und kleiner Bruder Hand in Hand. Zwei, die sich anstrahlen, versunken sind ins gemeinsame Spiel. Große Schwester, kleiner Bruder – eine Traumkombi? Nun, bei weitem nicht immer. Vor zwei Jahren habe ich hier schon einmal über die Krümellady und den Krümellord geschrieben. Inzwischen hat sich viel getan im Leben der Großen und des Kleinen. Die beiden nehmen sich viel bewusster wahr. Interagieren viel, viel stärker als noch vor ein paar Monaten. Das führt zu vielen schönen und innigen Geschwistermomenten. Andererseits aber auch zu deutlich mehr Stress und zum Teil – im Wortsinne – handfesten Auseinandersetzung. Die Große und der Kleine. Ein Update.  (mehr …)

Pssst, sie schläft! Wie Kinder mit dem Tod umgehen.

Wie Kinder mit dem Tod umgehenVor nicht mal zwei Wochen ist unsere Nachbarin von Gegenüber verstorben. Eine ältere Dame Mitte Achtzig. Eine Künstlerin mit großer Lebensklugheit, einem feinen Humor und einer Unabhängigkeit im Denken und Tun, die sie sich bis zuletzt bewahrt hat. Die Krümelkids mochten unsere Nachbarin, nennen wir sie Henriette. Die Tür zu ihrem üppig begrünten und großzügig mit Blumen bewachsenen Garten ist mit Glöckchen behängt. Jeder Besucher wird umgehend angekündigt – ob er das will oder nicht. Wann immer die Kinder Henriettes Türglocken läuten hörten, wann immer sie Bewegung in ihrem Garten erahnten, rannten sie mit einem neugierigen „Hallo Henriette!“ raus und über die Straße. Nun klingelte es an unserem Gartentürchen. Und Henriettes Mitbewohner und Begleiter der letzten Jahre erzählte, sie sei in der Nacht im Krankenhaus verstorben. Bämmm. Wie verstorben? Wie Kinder mit dem Tod umgehen – ein paar Beobachtungen. (mehr …)

Pfingstrosen … und ein paar andere Lieblinge vom langen Wochenende.

Lieblinge vom langen WochenendeHeeeeeerrlich, so ein langes Wochenende! Zu Hause sein, nichts tun, Freunde treffen, ins Strandbad gehen, den Krümelkids beim Wasserspielen zusehen … Das tut uns allen so gut. Und gerade weil unser Terminkalender über die Sommermonate schon wieder proppenvoll ist, genießen wir die Zeit in der Familie und die kurzen Arbeitswochen. Was mir zuletzt noch Freude bereitet hat? Hier meine Lieblinge vom langen Wochenende … (mehr …)

Kindermund: Über digital natives.

Alltagsphänomene aus Kindersicht.Der Krümellord entdeckt die Welt der Wörter und Sätze. Endlich kann er sich passabel mitteilen – jenseits von Wutgebrüll oder freudiger Zustimmung. Die Krümellady ist fasziniert vom Wissenszuwachs ihres kleinen Bruders. Wir reden darüber, welche Wörter der Lord als erstes aussprechen konnte: Neben „Mama“, „Papa“ und dem Namen seiner Schwester etwa „Hase“, „Ball“ und natürlich „Auto“. Die Lady möchte nun auch in ihre Kleinkindzeit zurückblicken und erkundigt sich: „Mama, was war mein allererstes Passwort?“ So sind sie, die digital natives.

Meine Oktober-Lieblinge: im Netz, am Herd und auf dem TV-Bildschirm.

Oktober-LieblingeIhr Lieben! Der Oktober ist fast zu Ende und auf dem Blog war nicht allzuviel los. Was vor allem daran liegt, dass im echten Leben ganz viel Action bei uns war: Der Krümellord und ich haben eine KiTa-Eingewöhnung mit den üblichen Begleiterscheinungen (Husten, Schnupfen, Fieber) hinter uns. Mein Jüngster hat das Laufen für sich entdeckt. Und damit meine ich nicht, dass er sich tatsächlich selbstständig auf zwei Beinen fortbewegen kann – das ist schon länger eine seiner Lieblingsdisziplinen. Vielmehr geht es darum, dass er seit Kurzem den Buggy verweigert. Lasten durch die Gegend fahren und mal kurz durchatmen, wenn der Kleine drei Minuten im Wagen stillsitzt – diese Zeiten sind (fast) vorbei! Außerdem darf ich meine Kreativität seit zwei Wochen nicht mehr nur hier sondern auch wieder in meinem Beruf als PR-Frau ausleben. Jedes dieser Themen ist selbstverständlich einen eigenen Blog-Eintrag wert. Aber: Da ich das zeitlich nicht auf die Kette bringe, wollte ich euch zumindest meine Oktober-Lieblinge verraten. Was mir diesen Monat Spaß macht …  (mehr …)

Jetzt entspann dich doch mal! Über die Sprengkraft einer Beschwichtigungsformel.

Entspann dichIch bin ja nicht für Gender-Stereotyping oder Geschlechter-Bashing, liebe Jungs. Aber heute soll es um einen Satz gehen, der bevorzugt von Freunden, Ehemännern, Lebenspartnern und besseren Hälften vorgetragen wird. Behauptet zumindest eine repräsentative Umfrage in meinem (weiblichen) Freundeskreis. Ein Lieblings-Spruch, den euer Gegenüber unter Garantie in den falschen Hals bekommt. Selbst wenn dieser Satz von euch – Ehre-Schwöre! – wirklich gut gemeint ist. Im besten Sinne einer gelungenen Krisenkommunikation also. Aber, Jungs, die Wahrheit ist: Wenn ihr zu uns sagt „Jetzt entspann dich doch mal!“, bewirkt das genau das Gegenteil. ES BRINGT UNS AUF DIE PALME! Warum? Ganz einfach … (mehr …)

Lost in Translation. Oder: Hilfe, ich hab den Trend verpasst!

Trend verpasstNeulich im Autoradio: Eine mir unbekannte Band singt: „Ich und mein Holz, ich und mein Holz. Holzi, Holzi, Holz.“ Ich denke: ??? Ein paar Tage später in der WhatsApp-Gruppe meiner Schwiegerfamilie. Die Nichte des Krümelmanns postet einen Link zu diesem YouTube-Video. In der Vorschau-Beschreibung lese ich: „257ers – Holz“. Ich denke: Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich klicke: Ist das nicht dieser merkwürdige Song ausm Radio?! Aber – du liebe Güte! – was will uns dieser Liedtext sagen? Muddi mal wieder lost in translation … Hoffnungslos den Trend verpasst! Warum es gar nicht so schlimm ist, hinterherzuhinken. (mehr …)

Kindermund: Über eigenwilliges Spielzeug.

Kindermund: Alltagsphänomene aus Kindersicht.Badetag. Während ich den frisch geföhnten Krümellord warm einpacke, plantscht die Krümellady noch in der Wanne. Als ich ins Bad zurückgeflitzt komme, ist die neue Tube Duschgel fast leer. Dafür schwimmen zwei Badeenten glibbrig glänzend im Schaum-Spaß. Ich: „Huch, was ist denn mit deinem Duschgel passiert?“ Lady: „Die Enten wollten sich auch waschen.“ Ich: „Aha.“ Lady: „Aber ich habe `NEIN!` gesagt.“ „Dann haben die `JA!` gesagt.“ [zeigt anklagend auf die Enten] „Und dann habe ich `OKAY.` gesagt.“ Blühende Fantasie! Woher hat sie das bloß? 😉

Lob der Stille. Oder: Geräusche, die ich gerne höre.  

Lob der StilleMit Kindern ist es nie besonders ruhig: Der Krümellord räumt geräuschvoll die Spielküche um und aus. Die Krümellady tanzt eine Choreographie zum voll aufgedrehten Kinderschlager „Zwei kleine Wölfe“. „Ba du ba dum ba dum …“, singt meine Tochter und vollführt eine Art Radschlag auf dem Parkett. „Wräääämmm“, der Krümellord gibt mit seinem neuen Sound-Lenkrad am Rutschauto Gas. Später geht noch ein Glas zu Bruch. Und die Krümellady kriegt einen Wutanfall, weil ich ihre Schuhe schon wieder zu lose gebunden habe. Ruhe? Stille? Schweigen? – Im Alltag mit zwei kleinen Kindern eine Seltenheit. (mehr …)

Als Expats in Finnland: Von neuen Freunden und Heimatgefühlen im Baumarkt.

Expats in FinnlandZieht die Playmobil-Drachenburg mit? Warum reden die alle so komisch hier? Und wie funktioniert Fußball auf Finnisch? – Solche und ähnliche Fragen beschäftigten Yvonne und ihre Familie, als sie vor gut einem Jahr in ein neues Leben als Expats in Finnland aufbrachen. Im ersten Teil der Mini-Serie hat uns Yvonne vom house hunting in Finnland und den Umzugsvorbereitungen erzählt. Heute beschreibt die Personalerin in Elternzeit, wie die ersten Tage im neuen Zuhause in Espoo abliefen, was ihrem Sohn und ihrer Tochter den Start in der KiTa erleichterte und warum man sich nicht darauf verlassen sollte, dass Kinder „sich schon irgendwie verständigen“. (mehr …)