Kategorie: Alltag

Ganz große Bücherliebe: Warum wir leidenschaftliche Leser sind.

BücherliebeIch muss zugeben: Ich bin ein bisschen auf Entzug. Auf Bücherentzug, um genau zu sein. Denn so schnell wie ich spannende Buchtitel für mich entdecke, kann ich derzeit gar nicht lesen. Mir fehlt schlichtweg die Zeit. Und wenn ich sie mir nehmen möchte, kommt mit Garantie etwas dazwischen. So wie am Sonntagabend, als ich endlich mal wieder um 21.00 Uhr ins Bett stieg, voller Vorfreude, gleich einen der verheißungsvollen, neuen Titel auf meinem Nachttisch in der Hand zu halten. Denkste! Um 21.30 Uhr kam der Krümelmann heim und hatte Redebedarf. Um 22.00 Uhr meldete sich der Krümellord. Und dann war mindestens drei Stunden an Lesen geschweige denn Schlafen nicht mehr zu denken. Denn den Lord hat die fiese Hand-Mund-Fuß-Krankheit erwischt, die mit irre schmerzhaften Bläschen im Mund einhergeht und ihm und uns den Schlaf raubt. Umso mehr freue ich mich, wenn ich zwar nicht selbst- aber immerhin doch vorlesen kann. Und meine Bücherliebe so an die Krümelkids vererbe. (mehr …)

Von süßen Mäusen und tollen Menschen: Lieblinge in Krümelhausen.

MäuseSeht ihr das? Sie schwärmen aus. Sie kommen auf mich zu. Sie wollen mich erreichen. Es gibt kein Entkommen … Okay, okay, ich gebe es zu: Die Schaumzuckermäuse sind wieder in meine Küchenschublade eingezogen. Drei tapfere Wochen habe ich den Verzicht auf Nervennahrung weitestgehend durchgehalten. Dann habe ich beschlossen: Keine Schaumzuckermäuse sind auch keine Lösung. Was ich dennoch aus meiner Zeit ohne Naschereien mitgenommen habe und welche weiteren Lieblinge mich und die Krümelkids derzeit begeistern … (mehr …)

Die rosarote Mama-Brille, oder: Wofür selektives Sehen gut ist.

rosarote Mama-BrilleIhr Lieben, als Mama hat man es manchmal nicht leicht: Gerade noch die Küche aufgeräumt, da fischt der Krümellord den Couscous aus der Ausziehschublade und schwubs, sind die winzigen Kügelchen überall. Und wenn ich sage überall, dann meine ich: In jeder Ritze eurer Küche, auch in solchen, die ihr vorher noch nie wahrgenommen habt. Oh Lord! Mein erster Impuls: Ärger. Was haben diese neugierigen kleinen Hände auch in meiner Schublade zu suchen?! Aber dann: Dann sehe ich plötzlich das überraschte Schelmengesicht meines Sohnes. Höre sein erstauntes „Oh-oh“. Kann beobachten wie sein Mund das perfekte Oooo formt, das er spricht. Rums, die rosarote Mama-Brille sitzt auf der Nase. Und lässt mich den Blick auf das richten, was wirklich zählt: ein kleines Kind, das seine Umwelt mit allen Sinnen entdeckt. (mehr …)

Neue Mini-Serie: Als Expats in Finnland. Yvonne erzählt vom Abenteuer Auslandsaufenthalt.

Als Expats in FinnlandVom Rhein an die Ostsee, vom Teilzeit-Familienleben in Düsseldorf in die Expat-Community der finnischen Stadt Espoo. Vor einem Jahr standen bei Yvonne und ihrer Familie die Umzugswagen vor der Türe. Als Yvonnes Mann die Chance bekam, als Expat in Helsinki zu arbeiten, entschied sich die Personalerin bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, zwei Jahre Elternzeit zu nehmen. Mit Sack und Pack und den zwei Kindern startete die Familie ins Abenteuer Auslandsaufenthalt. Wie das Leben als Expats in Finnland mit Mittsommernacht und Lachsliebhabern, aber auch zweistelligen Minusgraden im Winter und Spaziergängen auf der zugefrorenen Ostsee aussieht – davon erzählt uns Yvonne in einer Mini-Serie hier auf dem Blog. Heute erfahrt ihr, wie die Familie ihren Umzug vorbereitete und ein neues Zuhause in Finnland fand. (mehr …)

Zwei Begegnungen, ein starkes Gefühl: Dankbarkeit.

DankbarkeitEs gibt Tage, an denen bin ich einfach nur dankbar. Froh und dankbar, dass ein Thema, welches uns seit dem Jahreswechsel begleitet, seiner Lösung ein gutes Stück näher gekommen ist. Erleichtert darüber, eine augenscheinlich richtige Entscheidung für mein Kind getroffen zu haben – auch wenn in den meisten Fällen erst die Zeit zeigt, was richtig und falsch, treffend oder daneben war. Ich bin glücklich, eine tolle Familie und großartige Freunde zu haben, die Anteil nehmen. Die Nachrichten schicken, kleine Geschenke, die anrufen und WhatsAppen, um zu hören, ob es uns – und vor allem den Krümelkids – gut geht. Mein Gefühl der Woche: Dankbarkeit! (mehr …)

Wie man die Dreijährige pünktlich zum Kindergarten bringt – in 80 einfachen Schritten.

Pünktlich zum KindergartenKinder sind ja Weltmeister im Vermeidungs- und Umgehungsstrategien entwickeln. Das ist einerseits toll, weil sie sich auf diese Weise enorm flexibel ihrer Umwelt und sich verändernden Bedingungen anpassen. Eine Fähigkeit, die heute auch von uns Erwachsenen immer stärker eingefordert wird. Andererseits sind es oft unsere (Eltern-)Wünsche, die sie versuchen, zu meiden oder zu umgehen. Und das ist dann … na ja, weniger toll. Aber lest selbst: Wie die Krümelkids reagieren, wenn ich pünktlich zum Kindergarten gelangen möchte … (mehr …)

Back in my shoes: Das erste Mal Joggen nach der Geburt.

Das erste Mal Joggen nach der GeburtAm Wochenende habe ich sie befreit. Aus monatelangem Kellerdasein. Meine geliebten weiß-goldenen Joggingschuhe. Die sich schon beim Reinschlüpfen anfühlen wie echte Hauslatschen. Vermutlich weil sie auch ein klitzekleines bisschen ausgelatscht sind. Nach gut vier Jahren gemeinsamen Trainings: Egal! Jetzt sind meine Laufbegleiter endlich wieder da, wo sie hingehören: an meinen Füßen. Das erste Mal Joggen nach der Geburt des Krümellords. Warum ich es genossen habe. (mehr …)

Calendar Zero: Wie ein leerer Terminplan gegen Freizeitstress bei meinen Kindern hilft.

Freizeitstress bei Kindern Was seht ihr auf diesem Titelfoto? Naaa? Genau – nix! Zumindest keinen Eintrag in meinem Terminkalender. Zu Wochenbeginn kündigte sich eine reichlich entspannte Zeit an. Kaum feste Termine, wenige geplante Verabredungen am Nachmittag. „Schade …“, sagt ihr? „Super!“, sage ich. Denn den Krümelkids und mir tut es unglaublich gut, montags mit einer leeren Agenda zu starten. Freizeitstress bei meinen Kindern? Keine Spur! Analog zum Inbox Zero-Prinzip, freuen wir uns über die Verheißungen eines Calendar Zero. (mehr …)

Frohe Ostern! Und: Was mich in den vergangenen Tagen bewegt hat.

Frohe OsternIhr Lieben, ja, es ist soweit: Ostern schaut zum Fenster herein. Oder besser gesagt: hinaus. Wie die Häschen an der Fensterfront des wunderschönen Schlierseer Radspielerhauses. Ich liebe die etwas kitschig-nostalgische Fensterdeko an diesem historischen Wohnhaus. Überflüssig zu erwähnen, dass die Krümellady dort ebenfalls mit Begeisterung durch die Sprossenscheiben blickt. Was uns in den vergangenen Tagen noch bewegt hat. Ein Rückblick. (mehr …)

Endlich Tauwetter! Worauf ich mich im Frühling freue.

Worauf ich mich im Frühling freueSeht ihr das? Wie die Sonne den Schnee vor dem Pflanztisch auf unserer Terrasse fast durchsichtig macht. Wie sie an den lange Zeit festen weißen Hauben auf Bäumen und Büschen leckt. Gefrorenes zu Wasser macht. Vereiste Böden aufweicht. Und endlich auch im Süden Deutschlands dem Frühlingserwachen das Startzeichen gibt. Was habe ich dieses Zeichen herbeigesehnt in den vergangenen Wochen! Als alle paar Tage eine ordentliche Lage Neuschnee auf uns herabschwebte. Als der Krümellord Infekt über Infekt aufschnappte. Das Rasseln in seinem Brustkorb zum Dauerton unseres Zusammenlebens wurde. Jetzt ist es also soweit: Es wird Frühling, endlich! Acht Dinge, auf die ich mich in den nächsten Monaten freue. (mehr …)