Kategorie: Eltern

Mama allein unterwegs: Zehn Dinge, die ein kinderfreies Wochenende schön machen.

Kinderfreies WochenendeIch liebe meine Kinder. Sehr sogar. Ich bin gerne Mama. Genauso gerne bin ich auch ICH. Also ICH allein. Nicht die Sorgenvertreiberin, Löwenbändigerin, Chauffeurin, Köchin, Personal Assistent von zwei kleinen Krümelkindern. Nicht in der Herde im Familienabteil unterwegs sondern als Individualreisende auf dem Einzelplatz. Vom vergangenen Freitag bis Sonntag habe ich ein kinderfreies Wochenende bei der liebsten Studienfreundin in Berlin verbracht: Hier kommen zehn Dinge, welche die Mama-allein-unterwegs-Zeit so schön gemacht haben.  (mehr …)

Pränataldiagnostik – von der Sorge um unsere Kinder. Und: eine Buchempfehlung.

Pränataldiagnostik„Genieß es“, sagte meine Kollegin. Ich war schwanger mit der Krümellady. Und wir saßen ein wenig abseits einer Firmenveranstaltung auf einer Bank in der Sonne. „Genieß es, solange sie noch nicht auf der Welt ist. Noch kannst du nur an dich denken. Noch bist du nur für dich selbst verantwortlich. Wenn sie erst einmal da ist, wirst du nie mehr ohne sie sein. Werden deine Gedanken immer bei ihr sein – auch wenn du nicht körperlich bei ihr bist.“ Wie recht sie hatte, meine wunderbare Kollegin. Und auch wieder nicht. Denn heute fängt die Sorge um unsere Kinder schon viel früher an: im Mutterleib. Ein paar Gedanken zur Pränataldiagnostik. (mehr …)

Die Große und der Kleine. Ein Update. 

Die Große und der KleineGerade erst konnten wir zuckersüße Fotos von Schwedens Mini-Prinzessin Estelle und ihrem Bruder Oscar bewundern. Und tatsächlich: Auf Bildern – wie auch dem Titelfoto zu diesem Blogeintrag – sieht es immer rührend und bedeutungsvoll aus: Große Schwester und kleiner Bruder Hand in Hand. Zwei, die sich anstrahlen, versunken sind ins gemeinsame Spiel. Große Schwester, kleiner Bruder – eine Traumkombi? Nun, bei weitem nicht immer. Vor zwei Jahren habe ich hier schon einmal über die Krümellady und den Krümellord geschrieben. Inzwischen hat sich viel getan im Leben der Großen und des Kleinen. Die beiden nehmen sich viel bewusster wahr. Interagieren viel, viel stärker als noch vor ein paar Monaten. Das führt zu vielen schönen und innigen Geschwistermomenten. Andererseits aber auch zu deutlich mehr Stress und zum Teil – im Wortsinne – handfesten Auseinandersetzung. Die Große und der Kleine. Ein Update.  (mehr …)

Samstägliches Gedankengewitter: Über Vertrauen.

VertrauenMein Sohn ist ein kleiner Kamikaze. Er klettert aufs Fensterbrett, streckt die Arme in die Höhe, ruft: „Mama, spring!“. Und noch bevor ich bis auf Armeslänge an ihn heranreiche, hüpft er zu Boden. Er springt immer ein kleines bisschen früher ab als mir lieb ist. Aber immer im vollen Vertrauen darauf, dass ich da bin. Ihn auffange. Kindliches Vertrauen – dieses völlig-ohne-Zweifel-auf-einen-anderen-Menschen-einlassen, alternativlos auf das Gegenüber setzen – ist ein Geschenk. Aber auch eine große Verantwortung. (mehr …)

Deine kleine Hand, oder: Gedanken zum zweiten Geburtstag.

Deine kleine HandEs ist schon bald einen Monat her, dass der Krümellord die Kerzen auf seinem Geburtstagstisch ausgep(r)ustet hat. Zwei Jahre ist mein kleiner Junge alt. Und ich kann kaum fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ein furchtbares Klischee, ich weiß. Und doch so zutreffend. Mein Sohn ist ein Sonnenschein und ein Wutwutzel. Ein Kuschelkind und ein Weltentdecker. Er steht niemals still. Seine kleinen Hände stehen niemals still. Denn es gibt immer etwas zu begreifen, zu ergaunern oder festzuhalten – so fest, dass selbst die Krümellady es nicht zu packen kriegt. Deine eigenwillige kleine Hand … Gedanken zum zweiten Geburtstag. (mehr …)

Frohe Weihnachten! Und: Ein Brief an meine Tochter.

Weihnachten„Pssssst!“, sagte meine Tochter. „Aber nur ganz kurz!“ Denn bevor sie ihren selbstgebastelten Weihnachtsengel bis zum Heiligen Abend im Schrank versteckte, durfte ich schon einmal einen sneak peak darauf erhaschen. „Aber nicht weitersagen!“ – „Nee, bis Weihnachten hat die Mama das längst wieder vergessen, mein Schatz.“ Wir brauchen alle einen Engel. Ein Gefühl, das zuletzt immer wieder präsent war bei mir. Einen, der da ist, der auffängt, der wieder gut macht – was nie wieder gut oder richtig oder ungeschehen zu machen ist. Aleppo. Oder Berlin. Oder ganz nah hier bei uns vor Ort.  (mehr …)

Jetzt entspann dich doch mal! Über die Sprengkraft einer Beschwichtigungsformel.

Entspann dichIch bin ja nicht für Gender-Stereotyping oder Geschlechter-Bashing, liebe Jungs. Aber heute soll es um einen Satz gehen, der bevorzugt von Freunden, Ehemännern, Lebenspartnern und besseren Hälften vorgetragen wird. Behauptet zumindest eine repräsentative Umfrage in meinem (weiblichen) Freundeskreis. Ein Lieblings-Spruch, den euer Gegenüber unter Garantie in den falschen Hals bekommt. Selbst wenn dieser Satz von euch – Ehre-Schwöre! – wirklich gut gemeint ist. Im besten Sinne einer gelungenen Krisenkommunikation also. Aber, Jungs, die Wahrheit ist: Wenn ihr zu uns sagt „Jetzt entspann dich doch mal!“, bewirkt das genau das Gegenteil. ES BRINGT UNS AUF DIE PALME! Warum? Ganz einfach … (mehr …)

Lost in Translation. Oder: Hilfe, ich hab den Trend verpasst!

Trend verpasstNeulich im Autoradio: Eine mir unbekannte Band singt: „Ich und mein Holz, ich und mein Holz. Holzi, Holzi, Holz.“ Ich denke: ??? Ein paar Tage später in der WhatsApp-Gruppe meiner Schwiegerfamilie. Die Nichte des Krümelmanns postet einen Link zu diesem YouTube-Video. In der Vorschau-Beschreibung lese ich: „257ers – Holz“. Ich denke: Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich klicke: Ist das nicht dieser merkwürdige Song ausm Radio?! Aber – du liebe Güte! – was will uns dieser Liedtext sagen? Muddi mal wieder lost in translation … Hoffnungslos den Trend verpasst! Warum es gar nicht so schlimm ist, hinterherzuhinken. (mehr …)

Ferien mit Kindern – mein persönliches Erwartungsmanagement. Plus: Sommerpause!

Ferien mit KindernJuhu, die Sommerferien haben begonnen – auch in meiner bayerischen Wahlheimat am Schliersee. Seit dieser Woche bleibt der Kindergarten der Krümellady geschlossen und ich freue mich auf einen ganzen Monat mit meinen zwei Krümelkids. Und natürlich darauf, mal nicht das tägliche rat race zum Kindergarten zurückzulegen, den Ermahnungs- und Anziehmarathon, den ich hier für euch beschrieben habe. Auszuschlafen statt um 8.30 Uhr gestiefelt und gespornt vor der KiGa-Tür zu stehen. Auszuschlafen? Ähm. *Räusper* Nicht ganz – denn, wenn es nach dem Krümellord geht, beginnt der Tag grundsätzlich um 6.00 Uhr morgens. Sind Ferien mit Kindern also gar keine echten Auszeiten? Ich betreibe schon mal Erwartungsmanagement und werfe einen Blick auf Urlaub in Vor-Kinder-Zeiten und Erholungssuche heute. (mehr …)

Lob der Stille. Oder: Geräusche, die ich gerne höre.  

Lob der StilleMit Kindern ist es nie besonders ruhig: Der Krümellord räumt geräuschvoll die Spielküche um und aus. Die Krümellady tanzt eine Choreographie zum voll aufgedrehten Kinderschlager „Zwei kleine Wölfe“. „Ba du ba dum ba dum …“, singt meine Tochter und vollführt eine Art Radschlag auf dem Parkett. „Wräääämmm“, der Krümellord gibt mit seinem neuen Sound-Lenkrad am Rutschauto Gas. Später geht noch ein Glas zu Bruch. Und die Krümellady kriegt einen Wutanfall, weil ich ihre Schuhe schon wieder zu lose gebunden habe. Ruhe? Stille? Schweigen? – Im Alltag mit zwei kleinen Kindern eine Seltenheit. (mehr …)