Eltern

Gib mir meinen Socken zurück, du Rabe! Über kindliche Vorstellungskraft.

kindliche VorstellungskraftNeulich bei den Großeltern der Krümelkids: Im Arbeitszimmer der Oma sitzt eine Handspielpuppe. Ein schwarzer Rabe mit veritablem Silberblick. Weil die Krümellady großer Rabe-Socke-Fan ist (wie hier schon einmal erwähnt), schnappe ich mir das Tierchen und lasse es mit meiner Tochter sprechen. „Hey, du! Hast du mal ’nen Socken für mich? Ich bin nämlich der Rabe Socke!“ Meine Tochter guckt skeptisch. „Los, lass uns in deinem Zimmer nachsehen“, krächze ich als Rabe und beginne hektisch mit den Flügeln zu flattern. Meine Tochter folgt mir in sicherer Entfernung die Treppe in den ersten Stock hinauf. (mehr …)

Früher war’n mehr Pailletten, oder nicht? Über Karneval, äh, Fasching.

KarnevalIhr Lieben, an Tagen wie diesen bin ich ein bisschen melancholisch. Zumindest die Rheinländerin in mir. Denn es ist Karneval, pardon, Fasching, wie man hier in Bayern zu sagen pflegt. Und nicht nur beim Namen musste ich umdenken: Auch die Art zu feiern ist anders seit ich im Süden lebe. Und seit ich Kinder habe. Vergleiche sind ein bisschen gemein. Weil es vermeintliche Gewinner und Verlierer gibt. Aber sei’s drum: Hier kommt Karneval – wie ich ihn in meiner Kindheit und Jugend (meist) gefeiert habe und wie ich das heute tue. (mehr …)

Happy Birthday, Krümellord! Warum es schön ist, zwei Kinder zu haben.

zwei KinderSeid ihr glücklich und gesund ins neue Jahr gestartet? Ich wünsche es euch! Und drücke euch die Daumen, dass die Euphorie des (Neu-)Anfangs noch eine Weile vorhält. Wie das vergangene Jahr beginnt auch 2016 für uns mit nem Knaller: Der Krümellord feiert seinen Geburtstag. Seinen allerersten, um genau zu sein. Ein Jahr, zwei Kinder. Und so sitze ich hier ein bisschen wehmütig und betrachte Fotos.  (mehr …)

Es weihnachtet sehr: Zehn Dinge, die den Dezember schön machen.

DezemberSchöne Bescherung! Denke ich nicht erst am 24. Dezember. Sondern täglich auf dem Weg dorthin. Ein Weg, der gepflastert ist mit Keksback-Sessions, Kartenschreib-Marathons, Kinderbastel-Orgien und dem ganzen anderen Glitzer-Puderzucker-Sterne-Kram. Ich liebe ihn. Und ich fürchte ihn. So ist das mit Weihnachten. Wenn der Stress bei euch und die Vorfreude bei den Kids am größten ist, hilft ein Blick auf das, was wirklich zählt. Was den Dezember besonders macht. Schön, speziell und kandiszucker-süß …    (mehr …)

Aus Omas Rezeptbuch: Die weltbesten Vanillekipferl.

die weltbesten VanillekipferlDie Anzeichen mehrten sich: Zuerst lud mich meine Freundin Daphne zu einem typisch amerikanischen Christmas Cookie Swap ein. (Hier eine kleine Checkliste zu diesem Brauch). Ich fand die Idee reizvoll, Kekse zu tauschen, um so unterschiedliche Sorten zu probieren. Hatte aber selbst noch keine einzige Variante auf dem Backblech geschweige denn in meiner Keksschale liegen. Am Montag sagte dann eine Mutter im Kindergarten zu mir, sie würde nun endlich die letzte Sorte von (vermutlich!) zehn verschiedenen Weihnachtsplätzchen-Varianten vorbereiten. Das gab mir erst einmal den Rest. Dann den nötigen Ansporn, endlich selbst in Sachen Weihnachtsbäckerei aktiv zu werden. (mehr …)

Entspannte Vorweihnachten. Und: Ein Brief an meine Tochter.

VorweihnachtenEs geht wieder los. Es ist in vollem Gange. Kaum einer, der sich ihm entziehen könnte: Dem alljährlichen Weihnachts-Wettrüsten. Wer bastelt den originellsten Adventskalender? Die filigransten Strohsterne? Wer hat die üppigste Tannen-Deko? Oder die größten Baumkugeln? Gefühlt ist es doch so: Kaum zeigt der Kalender den 24. November an, brennen bei allen die Lichterketten durch. Der innere Weihachts-Countdown zählt unbarmherzig die Tage bis zum Fest herunter. Und der vielbeschworene Weihnachtszauber? Verliert sich irgendwo zwischen Terminstress, Keksbackorgien und dem verzweifelten Versuch, das passende Präsent für Onkel Olli zu finden. Früher war weniger Lametta. Und das meine ich durchaus im positiven Sinne. (mehr …)

Zum Hören: 10 Songs für hitverdächtige Eltern.

hitverdächtige ElternGeht es euch auch manchmal so: Die Kinder sind nur eine halbe Stunde aus dem Haus. Und doch fühlt es sich leer an? Kein Spielplatzsand im Eingang, der unter meinen Füßen knirscht. Kein Aufziehauto, über das ich auf dem Weg zum Bad stolpere. Keiner, der in crescendo-artig anschwellender Lautstärke „Mamiiiii, komm schnell her!“ schreit. Aber auch keiner, der „einen großen Kuss, und dann noch einen langen“ von mir verlangt. Keiner, der mit seinen kleinen Händen begeistert in mein Gesicht patscht. Wenn ich Sehnsucht nach meinen Kindern habe, hilft Musik. (mehr …)

Was ich früher spießig fand … und heute selbst lebe.

spießigKennt ihr das? Manche Dinge, die ihr als Eltern tut, erinnern euch an eure eigene Kindheit. Aber nicht im nostalgischen Sinne. Wie die Erinnerung an ein tolles Buch, das ihr selbst als Kinder vorgelesen bekamt. Und heute zusammen mit eurem Nachwuchs anschaut. (Aktuell bei uns hoch im Kurs: das uralte Kindergartenbuch Zempi weiß Bescheid.) Es ist vielmehr so, dass ihr euch ein bisschen ertappt fühlt. Peinlich berührt. Denn ihr entdeckt Verhaltensweisen an euch selbst, die ihr als Kind und Jugendliche immer mega-spießig fandet, nicht zum Aushalten … Zum Beispiel das Thema Hausschuhe. Aus Sicht meines Kinder-Ichs völlig überbewertet, wenn nicht gar überflüssig. Aus heutiger Perspektive unerlässliches Accessoire während der Schnupfen-Saison. Ein kritischer Blick in meinen Mama-Alltag … (mehr …)

Vier Tage Barcelona: Wochenende ohne Kinder.

Wochenende ohne KinderJaaa, ihr habt Recht: Es ist verdächtig ruhig hier auf dem Blog. Im Mama-Alltag ja üblicherweise ein Warnzeichen, das auf Kinderkrankheiten oder andere Katastrophen hinter den Kulissen hindeutet. Nicht so dieses Mal. Nein, diesmal habt ihr es mit einer genießerischen Ruhe zu tun, denn: Mein Mann und ich hatten unser erstes Wochenende zu Zweit. Seit gefühlt mehreren Jahrhunderten, mindestens aber seit der Geburt des Krümellords. Vier Tage, drei Nächte ohne Kinder. In Barcelona. Wie das gewesen ist? Muy bien! (mehr …)

Lebenszeichen. Und: Zehn Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen.

LebenszeichenIhr habt es schon gemerkt: In der letzten Zeit war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Und wird es auch noch eine kleine Weile bleiben. Denn: Ich habe mir Urlaub genommen von der digitalen Welt. Um die Welt da draußen, den Sommer am See umso mehr zu genießen. Und Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind. Zuallererst natürlich mit meinen Kindern und dem Krümelmann. In den letzten zwei Wochen sind wir ein bisschen gereist. Und haben selbst (Übernachtungs-)Besuch gehabt. Zum Beispiel liebe Freundinnen aus Studienzeiten. Oder meine großartige kleine Nichte samt Eltern. Und weil Eltern auch immer übers Elternsein sprechen, habe ich heute diese Liste für euch. Hier kommen sie: Meine zehn liebsten Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen. Ein paar nicht ganz ernst gemeinte Antwortvorschläge inklusive. (mehr …)

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