Kategorie: Eltern

Multipliziertes Elend: Was tun, wenn alle gemeinsam krank sind?

Wenn alle gemeinsam krank sindWarum ich euch dieses wunderschöne Foto unseres vollgepackten Medikamenten-Tabletts zeige? Weil es mein Bild der Woche ist. Eine Woche, die ein „erstes Mal“ für mich als Mutter bereit hielt. Allerdings keines der Sorte, die man herbeisehnt. Alle beiden Krümelkids und ich selbst hatten Magen-Darm. Gleichzeitig. Was es heißt, zwei (unvorhersehbar) spuckende, Windeln füllende Kinder zu versorgen, während einem selbst sterbenselend zumute ist, kann sicherlich jeder nachfühlen, der schon mal in einer ähnlichen Situation war. Fieeeeese Geschichte. Ich sag’s euch. Und damit ihr gewappnet seid – sollte es euch und euren Süßen einmal ähnlich ergehen – habe ich kurz aufgeschrieben, was mir durch diese insgesamt drei Krankheitstage geholfen hat: Also, was tun, wenn alle gemeinsam krank sind? Oder anders gesagt: Wenn nichts mehr geht? (mehr …)

Vier Tage Barcelona: Wochenende ohne Kinder.

Wochenende ohne KinderJaaa, ihr habt Recht: Es ist verdächtig ruhig hier auf dem Blog. Im Mama-Alltag ja üblicherweise ein Warnzeichen, das auf Kinderkrankheiten oder andere Katastrophen hinter den Kulissen hindeutet. Nicht so dieses Mal. Nein, diesmal habt ihr es mit einer genießerischen Ruhe zu tun, denn: Mein Mann und ich hatten unser erstes Wochenende zu Zweit. Seit gefühlt mehreren Jahrhunderten, mindestens aber seit der Geburt des Krümellords. Vier Tage, drei Nächte ohne Kinder. In Barcelona. Wie das gewesen ist? Muy bien! (mehr …)

Lebenszeichen. Und: Zehn Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen.

Zehn Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollenIhr habt es schon gemerkt: In der letzten Zeit war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Und wird es auch noch eine kleine Weile bleiben. Denn: Ich habe mir Urlaub genommen von der digitalen Welt. Um die Welt da draußen, den Sommer am See umso mehr zu genießen. Und Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind. Zuallererst natürlich mit meinen Kindern und dem Krümelmann. In den letzten zwei Wochen sind wir ein bisschen gereist. Und haben selbst (Übernachtungs-)Besuch gehabt. Zum Beispiel liebe Freundinnen aus Studienzeiten. Oder meine großartige kleine Nichte samt Eltern. Und weil Eltern auch immer übers Elternsein sprechen, habe ich heute diese Liste für euch. Hier kommen sie: Meine zehn liebsten Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen. Ein paar nicht ganz ernst gemeinte Antwortvorschläge inklusive. (mehr …)

Über Selbstliebe. Und warum Kinder darin gut sind.

Ueber SelbstliebeNeulich im Auto auf dem Heimweg von der KiTa. Die Sonne scheint, wir fahren einen Hügel hoch und einige Strahlen blinzeln durch den Sonnenschutz der Krümellady. „Mama, ich mag die Sonne“, schallt es von der Rücksitzbank. „Ich auch, mein Schatz“, erwidere ich. Kurze Pause. Dann sagt die Krümellady: „Mama, dich mag ich auch! Und ich mag den Krümellord. Und Papa.“ „Das freut mich“, sage ich und lächle gerührt. Stille. Dann legt die Krümellady noch einen drauf: „Mama, ich mag mich auch.“ Jetzt hat sie mich, die kleine Lady! Denn mal ganz ehrlich: Welcher Erwachsene würde das schon so freimütig von sich selbst behaupten? Ohne selbstkritisch-ironische Distanz zu wahren. Ohne gleichzeitig auf seine besonderen Verdienste hinzuweisen und seine Haltung zu begründen? (mehr …)

Countrykrümel’s Kleinigkeiten: „Pony Bär und Apfelbaum“

Pony Bär und Apfelbaum 1„Mamaaaaa, ich mache das selber!“ Energische Ansage. Leicht genervter Unterton. Die Krümellady weiß, was sie will. Und sie will definitiv die meisten Dinge alleine erledigen dieser Tage. (Auch wenn das in der Wahrnehmung der ungeduldigen Mama zum Teil gefühlte Stunden dauert.) Ob es nun Zähne putzen ist. Den Reißverschluss am Pullover zuziehen. Oder die Sandalen überstreifen. Selbst beim Vorlesen bekomme ich zu hören: „Nein, du nicht! Ich will vorlesen.“ Und dann erzählt meine Fast-Dreijährige, was sie so behalten hat beim Zuhören. Und was ihr so einfällt zu all den bunten Bildern. Deshalb steht ein Buch derzeit ganz vorne bei uns im Regal: „Pony Bär und Apfelbaum“, ein Kinderbuchklassiker zum Mit- und Selbstlesen. (mehr …)

Übers Taufen. Und was das mit meiner Großmutter zu tun hat.

Übers TaufenEigentlich sollte dies ein Text übers Taufen werden. Denn im Herbst feiern Krümellady und Krümellord gemeinsam ihre Taufe. Aber dann habe ich darüber nachgedacht, warum ich die Kinder mit einem Glauben aufwachsen lassen möchte. Obwohl ich offen gesprochen kein fleißiger Kirchgänger oder besonders gläubiger Mensch bin. Und dabei bin ich auf meine Großmutter gekommen. Denn Glaube, Gott, Liebe: All das verbinde ich mit dieser kleinen, zuletzt gebeugten Frau, bei der mein Bruder und ich unbeschwerte Kindheitstage verbrachten. (mehr …)

Mädelsabend: Eine Schwärmerei.

MädelsabendSchon dieses Kribbeln im Bauch, wenn ich den Kleiderschrank öffne. Und mal nicht auf der Suche nach den bequemen Sneakers für den Kinderspielplatz bin. Sondern die feinen Schuhe anziehe, auf den hohen Stelzen. Kein lautloses Schleichen auf Gummisohlen. Sondern ein verheißungsvolles Klappern, das den Abend einläutet. Das Seiden-T-Shirt ist tagsüber zu schade für Babykotze. Aber jetzt bekommt es Ausgang. Heute ist schließlich Mädelsabend. (mehr …)

Countrykrümel’s Kleinigkeiten: Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt.

Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt. Die Krümellady benötigt Zeit zum Einschlafen. Viel Zeit. Um sie liebevoll vom Tag in die Nacht, vom Wachen ins Schlafen zu begleiten, haben wir unsere festen Rituale: ein Buch lesen, gemeinsam den Tag Revue passieren lassen, kuscheln, kuscheln, kuscheln und nicht zuletzt: eine Einschlaf-CD hören. Besonders ans Herz gewachsen ist uns dabei der Titel „Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt. Erste Reise.“ Und um es gleich vorweg zu sagen: Die CD war eine Empfehlung unserer Freundin Anne, wunderbar-entspannte Mama dreier Kinder und somit absolute Expertin, was kindliche Vorlieben anbelangt. Danke, liebe Anne! (mehr …)

Zum Kindertag: Ein paar Zahlen und eine Bitte.

KindertagAls ich in der Grundschule war, versuchten meine Eltern, mir das Unerklärliche zu erklären: Laut einem UNICEF-Bericht aus dem Jahr 2013 verstirbt alle fünf Sekunden ein kleines Kind. Ich weiß noch, dass ich in unserer Küche stand, immer wieder die Sekunden an meinen Fingern abzählte und die Dimension dieser Aussage mir dennoch völlig unbegreiflich erschien: Ich trinke einen Schluck Wasser – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Ich nasche ein Stück vom selbstgebackenen Kuchen – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Auch heute, als Erwachsene, vermag ich mir die Zahl – alle paar Sekunden, ein kleines Kind – in letzter Konsequenz kaum auszumalen. Vor allem nicht, wenn ich an meine eigenen Kinder denke. Zum heutigen (Internationalen) Kindertag deshalb ein paar Zahlen und eine Bitte. (mehr …)

Gedanken kreisen, Gedankenkreisel. Oder: Wie ich einmal zum Friseur ging.

GedankenkreiselRund vier Wochen nach der Geburt des Krümellords war es soweit: Ich wollte endlich einmal wieder in Ruhe zum Haareschneiden gehen. Mit allem Drum und Dran, versteht sich: Duftshampoo, Kopfmassage und einem Stapel voller Klatschzeitschriften zum Bildergucken. Zwei Stunden Auszeit. Nur für mich. Der Krümelmann übernahm das Kommando zu Hause, einen friedlich schlummernden Krümellord und eine energiegeladene Fast-Dreijährige. Ich positionierte mein Mobiltelefon unterdessen vor der Spiegelfront beim Friseur, prüfte noch einmal den Empfang, schlug die Bunte auf und wartete gespannt, wie der Krümelmann sich schlagen würde. Das erste Mal allein mit beiden Kindern. (mehr …)