Kategorie: Erziehung

Das erste Jahr Kindergarten: Was wir gelernt haben.

Das erste Jahr KindergartenIhr Lieben, das Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu. Vor Kurzem haben wir Sommerfest in der Einrichtung der Krümellady gefeiert. Es kam mir vor, als wäre es gestern gewesen, als uns zum ersten Mal die Holzfiguren am Zaun begrüßt haben. Dabei ist meine Große schon bald ein Jahr lang Kindergartenkind. – Note to self: Jetzt bloß nicht wehmütig werden! – Ein Jahr, in dem verdammt viel passiert ist. Die Lady, aber auch wir Krümeleltern, verdammt viel gelacht, geklettert, gekämpft, gestreikt, gehustet, gebastelt und gelernt haben. Das erste Jahr Kindergarten: Unsere wichtigsten Erkenntnisse in sieben Punkten. (mehr …)

Wie man die Dreijährige pünktlich zum Kindergarten bringt – in 80 einfachen Schritten.

Pünktlich zum KindergartenKinder sind ja Weltmeister im Vermeidungs- und Umgehungsstrategien entwickeln. Das ist einerseits toll, weil sie sich auf diese Weise enorm flexibel ihrer Umwelt und sich verändernden Bedingungen anpassen. Eine Fähigkeit, die heute auch von uns Erwachsenen immer stärker eingefordert wird. Andererseits sind es oft unsere (Eltern-)Wünsche, die sie versuchen, zu meiden oder zu umgehen. Und das ist dann … na ja, weniger toll. Aber lest selbst: Wie die Krümelkids reagieren, wenn ich pünktlich zum Kindergarten gelangen möchte … (mehr …)

Calendar Zero: Wie ein leerer Terminplan gegen Freizeitstress bei meinen Kindern hilft.

Freizeitstress bei Kindern Was seht ihr auf diesem Titelfoto? Naaa? Genau – nix! Zumindest keinen Eintrag in meinem Terminkalender. Zu Wochenbeginn kündigte sich eine reichlich entspannte Zeit an. Kaum feste Termine, wenige geplante Verabredungen am Nachmittag. „Schade …“, sagt ihr? „Super!“, sage ich. Denn den Krümelkids und mir tut es unglaublich gut, montags mit einer leeren Agenda zu starten. Freizeitstress bei meinen Kindern? Keine Spur! Analog zum Inbox Zero-Prinzip, freuen wir uns über die Verheißungen eines Calendar Zero. (mehr …)

Warum wir zu oft in Schwächen denken: Eine Grübelei über Elternsorgen.

ElternsorgenZu groß? Oder zu klein? Zu vorlaut? Oder zu schüchtern? Zu ungeduldig? Oder zu phlegmatisch? – Als Mama mache ich mir oft Sorgen, ob es den Krümelkids gut geht. Ob sie mehr essen müssen oder gesünder. Ob sie sich mehr trauen sollten. Oder das Quäntchen zu viel Mut haben, das zu Übermut führt. In einem überschaubaren Ausmaß gehören typische Elternsorgen zum Alltag dazu. Genau wie die Fettfinger des Krümellords an meiner frisch geputzten Glastür. (mehr …)

Nehmt die Beine in die Hand! Sieben Motivationshilfen fürs Spazierengehen mit Kleinkindern.

Spazierengehen mit KleinkindernIhr Lieben, wenn’s ums Spazierengehen geht, wird meine Große kreativ. Zumindest im Erfinden von Gründen, die gegen eine längere Laufstrecke an der frischen Luft sprechen: „Mama, ich kann nicht mehr!“, höre ich oft schon wenige Meter nachdem wir das Haus verlassen haben. Gerne auch: „Meine Beine tun mir weh!“ Oder – als letztes Mittel, um uns Erwachsene ultimativ zu beeindrucken: „Ich hab’ Bauchschmerzen, Mama!“ Doch was steckt hinter der kindlichen Abneigung gegen den Spaziergang? Und wie können wir Miss Lauffaul und Mister Wegverweigerer auf spielerische Art und Weise „Beine machen“? Sieben Motivationshilfen fürs Spazierengehen mit Kleinkindern. (mehr …)

Gib mir meinen Socken zurück, du Rabe! Über kindliche Vorstellungskraft.

Kindliche VorstellungskraftNeulich bei den Großeltern der Krümelkids: Im Arbeitszimmer der Oma sitzt eine Handspielpuppe. Ein schwarzer Rabe mit veritablem Silberblick. Weil die Krümellady großer Rabe-Socke-Fan ist (wie hier schon einmal erwähnt), schnappe ich mir das Tierchen und lasse es mit meiner Tochter sprechen. „Hey, du! Hast du mal ’nen Socken für mich? Ich bin nämlich der Rabe Socke!“ Meine Tochter guckt skeptisch. „Los, lass uns in deinem Zimmer nachsehen“, krächze ich als Rabe und beginne hektisch mit den Flügeln zu flattern. Meine Tochter folgt mir in sicherer Entfernung die Treppe in den ersten Stock hinauf. (mehr …)

Was ich früher spießig fand … und heute selbst lebe.

Was ich früher spießig fandKennt ihr das? Manche Dinge, die ihr als Eltern tut, erinnern euch an eure eigene Kindheit. Aber nicht im nostalgischen Sinne. Wie die Erinnerung an ein tolles Buch, das ihr selbst als Kinder vorgelesen bekamt. Und heute zusammen mit eurem Nachwuchs anschaut. (Aktuell bei uns hoch im Kurs: das uralte Kindergartenbuch Zempi weiß Bescheid.) Es ist vielmehr so, dass ihr euch ein bisschen ertappt fühlt. Peinlich berührt. Denn ihr entdeckt Verhaltensweisen an euch selbst, die ihr als Kind und Jugendliche immer mega-spießig fandet, nicht zum Aushalten … Zum Beispiel das Thema Hausschuhe. Aus Sicht meines Kinder-Ichs völlig überbewertet, wenn nicht gar überflüssig. Aus heutiger Perspektive unerlässliches Accessoire während der Schnupfen-Saison. Ein kritischer Blick in meinen Mama-Alltag … (mehr …)

Über Selbstliebe. Und warum Kinder darin gut sind.

Ueber SelbstliebeNeulich im Auto auf dem Heimweg von der KiTa. Die Sonne scheint, wir fahren einen Hügel hoch und einige Strahlen blinzeln durch den Sonnenschutz der Krümellady. „Mama, ich mag die Sonne“, schallt es von der Rücksitzbank. „Ich auch, mein Schatz“, erwidere ich. Kurze Pause. Dann sagt die Krümellady: „Mama, dich mag ich auch! Und ich mag den Krümellord. Und Papa.“ „Das freut mich“, sage ich und lächle gerührt. Stille. Dann legt die Krümellady noch einen drauf: „Mama, ich mag mich auch.“ Jetzt hat sie mich, die kleine Lady! Denn mal ganz ehrlich: Welcher Erwachsene würde das schon so freimütig von sich selbst behaupten? Ohne selbstkritisch-ironische Distanz zu wahren. Ohne gleichzeitig auf seine besonderen Verdienste hinzuweisen und seine Haltung zu begründen? (mehr …)

Perspektivwechsel: Über mein Vor- und Nach-Kinder-Ich.

Über mein Vor- und Nach-Kinder-IchAm vergangenen Wochenende las ich in der Süddeutschen Zeitung diesen Artikel zum Thema „Urlaub unter Kindern. Wenn Freunde Eltern werden.“ Darin berichtet der Autor höchst unterhaltsam, aber auch mit einer gehörigen Portion Besserwisserei, wie er und seine Partnerin (ohne Kinder) einen Urlaub mit guten Freunden und deren Nachwuchs erlebt haben. Von einigen unnötig klischeebehafteten Seitenhieben auf uns Eltern („Sie erzählen todlangweiliges Zeug […] und verfallen zudem optisch rasend schnell […].“) einmal abgesehen: Der Beitrag erinnert mich an ein sehr ähnliches Urlaubserlebnis. Das mir in der Rückschau allerdings nicht traumatisch erscheint. Sondern mir vielmehr die Unterschiede zwischen meinem Vor- und Nach-Kinder-Ich überdeutlich vor Augen führt. (mehr …)

Sisyphos lässt grüßen: Ordnung und Kinder.

Sysiphos lässt grüßen: Ordnung und KinderManchmal komme ich mir vor wie Sisyphos. Ja, genau! Der Typ aus der griechischen Mythologie. Der, der täglich einen Felsbrocken den Berg hinauf wälzt. Um diesen kurz vorm Gipfel zu verlieren und seine Arbeit von vorne zu beginnen. Und das tagein, tagaus! Nur, dass mein Felsbrocken die überall herumfliegenden Spielzeuge meiner Kinder sind. Mein (unerreichbarer!) Gipfel ein aufgeräumtes Haus. (mehr …)