Kinder

Kindermund: Über eigenwilliges Spielzeug.

KindermundBadetag. Während ich den frisch geföhnten Krümellord warm einpacke, plantscht die Krümellady noch in der Wanne. Als ich ins Bad zurückgeflitzt komme, ist die neue Tube Duschgel fast leer. Dafür schwimmen zwei Badeenten glibbrig glänzend im Schaum-Spaß. Ich: „Huch, was ist denn mit deinem Duschgel passiert?“ Lady: „Die Enten wollten sich auch waschen.“ Ich: „Aha.“ Lady: „Aber ich habe `NEIN!` gesagt.“ „Dann haben die `JA!` gesagt.“ [zeigt anklagend auf die Enten] „Und dann habe ich `OKAY.` gesagt.“ Blühende Fantasie! Woher hat sie das bloß? 😉

Sonnig mit vereinzelten Wolken: So war unser Sommerurlaub auf Juist. Und: Ein perfekter Inselvormittag. 

Sommerurlaub auf JuistHello again! Ich hoffe, ihr habt die freien Sommertage genossen oder seid noch mitten dabei – bei uns in Bayern fängt ja erst am Dienstag die Schule wieder an … Seit dem Wochenende sind wir zurück aus unserem Sommerurlaub auf Juist. Im Gepäck: ganz viele Sonnentage, aber auch ein paar kleinere Gewitterwolken. Und als extra Urlaubsmitbringsel für euch: eine Empfehlung für einen Inselvormittag auf Juist – mit Kaffee für die Großen und Booten für die Kleinen. (mehr …)

Ferien mit Kindern – mein persönliches Erwartungsmanagement. Plus: Sommerpause!

Ferien mit KindernJuhu, die Sommerferien haben begonnen – auch in meiner bayerischen Wahlheimat am Schliersee. Seit dieser Woche bleibt der Kindergarten der Krümellady geschlossen und ich freue mich auf einen ganzen Monat mit meinen zwei Krümelkids. Und natürlich darauf, mal nicht das tägliche rat race zum Kindergarten zurückzulegen, den Ermahnungs- und Anziehmarathon, den ich hier für euch beschrieben habe. Auszuschlafen statt um 8.30 Uhr gestiefelt und gespornt vor der KiGa-Tür zu stehen. Auszuschlafen? Ähm. *Räusper* Nicht ganz – denn, wenn es nach dem Krümellord geht, beginnt der Tag grundsätzlich um 6.00 Uhr morgens. Sind Ferien mit Kindern also gar keine echten Auszeiten? Ich betreibe schon mal Erwartungsmanagement und werfe einen Blick auf Urlaub in Vor-Kinder-Zeiten und Erholungssuche heute. (mehr …)

Das erste Jahr Kindergarten: Was wir gelernt haben.

das erste Jahr KindergartenIhr Lieben, das Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu. Vor Kurzem haben wir Sommerfest in der Einrichtung der Krümellady gefeiert. Es kam mir vor, als wäre es gestern gewesen, als uns zum ersten Mal die Holzfiguren am Zaun begrüßt haben. Dabei ist meine Große schon bald ein Jahr lang Kindergartenkind. – Note to self: Jetzt bloß nicht wehmütig werden! – Ein Jahr, in dem verdammt viel passiert ist. Die Lady, aber auch wir Krümeleltern, verdammt viel gelacht, geklettert, gekämpft, gestreikt, gehustet, gebastelt und gelernt haben. Das erste Jahr Kindergarten: Unsere wichtigsten Erkenntnisse in sieben Punkten. (mehr …)

Ganz große Bücherliebe: Warum wir leidenschaftliche Leser sind.

BücherliebeIch muss zugeben: Ich bin ein bisschen auf Entzug. Auf Bücherentzug, um genau zu sein. Denn so schnell wie ich spannende Buchtitel für mich entdecke, kann ich derzeit gar nicht lesen. Mir fehlt schlichtweg die Zeit. Und wenn ich sie mir nehmen möchte, kommt mit Garantie etwas dazwischen. So wie am Sonntagabend, als ich endlich mal wieder um 21.00 Uhr ins Bett stieg, voller Vorfreude, gleich einen der verheißungsvollen, neuen Titel auf meinem Nachttisch in der Hand zu halten. Denkste! Um 21.30 Uhr kam der Krümelmann heim und hatte Redebedarf. Um 22.00 Uhr meldete sich der Krümellord. Und dann war mindestens drei Stunden an Lesen geschweige denn Schlafen nicht mehr zu denken. Denn den Lord hat die fiese Hand-Mund-Fuß-Krankheit erwischt, die mit irre schmerzhaften Bläschen im Mund einhergeht und ihm und uns den Schlaf raubt. Umso mehr freue ich mich, wenn ich zwar nicht selbst – aber immerhin doch vorlesen kann. Und meine Bücherliebe so an die Krümelkids vererbe. (mehr …)

Spielplatz Gmund Seeglas: Toben mit Tegernseeblick.

Spielplatz Gmund SeeglasSind eure Kleinkinder auch so umtriebig wie der Krümellord? Ich habe hier schon angedeutet, welche Kletteraktivitäten mein fast Anderthalbjähriger gerne unternimmt. Stühle, Bänke, Tische oder gerne auch mal vom Sofa aufs Fensterbrett: Seit er vor einigen Monaten Laufen gelernt hat, will mein Jüngster hoch hinaus. Um seinem Bewegungsdrang gerecht zu werden, verbringen wir den Vormittag gerne draußen an der frischen Luft. Und genießen dabei einen echten Heimvorteil: In zehn Minuten erreichen wir mit dem Buggy den wunderschönen Spielplatz am nördlichen Schlierseeufer. Aber wie das manchmal so ist, wenn das Schöne zur Gewohnheit wird: Brauchen der Krümellord und ich eine Luftveränderung, wünschen wir uns andere Spielzeuge und unbekannte Klettergeräte, dann ist der Spielplatz Gmund Seeglas unser Ziel der Wahl.  (mehr …)

Von süßen Mäusen und tollen Menschen: Lieblinge in Krümelhausen.

LieblingeSeht ihr das? Sie schwärmen aus. Sie kommen auf mich zu. Sie wollen mich erreichen. Es gibt kein Entkommen … Okay, okay, ich gebe es zu: Die Schaumzuckermäuse sind wieder in meine Küchenschublade eingezogen. Drei tapfere Wochen habe ich den Verzicht auf Nervennahrung weitestgehend durchgehalten. Dann habe ich beschlossen: Keine Schaumzuckermäuse sind auch keine Lösung. Was ich dennoch aus meiner Zeit ohne Naschereien mitgenommen habe und welche weiteren Lieblinge mich und die Krümelkids derzeit begeistern … (mehr …)

Die rosarote Mama-Brille, oder: Wofür selektives Sehen gut ist.

rosarote Mama-BrilleIhr Lieben, als Mama hat man es manchmal nicht leicht: Gerade noch die Küche aufgeräumt, da fischt der Krümellord den Couscous aus der Ausziehschublade und schwubs, sind die winzigen Kügelchen überall. Und wenn ich sage überall, dann meine ich: In jeder Ritze eurer Küche, auch in solchen, die ihr vorher noch nie wahrgenommen habt. Oh Lord! Mein erster Impuls: Ärger. Was haben diese neugierigen kleinen Hände auch in meiner Schublade zu suchen?! Aber dann: Dann sehe ich plötzlich das überraschte Schelmengesicht meines Sohnes. Höre sein erstauntes „Oh-oh“. Kann beobachten wie sein Mund das perfekte Oooo formt, das er spricht. Rums, die rosarote Mama-Brille sitzt auf der Nase. Und lässt mich den Blick auf das richten, was wirklich zählt: ein kleines Kind, das seine Umwelt mit allen Sinnen entdeckt. (mehr …)

Indoor-Spielplatz Blindham: Zu Besuch im „Spielstadl“.

Indoor-Spielplatz BlindhamSeid ihr erholt durch die erste Pfingstferienwoche gekommen? Uns haben die freien Tage vor allem eines beschert: viel Regen und Temperaturen zwischen 3 und 6 Grad. Was also tun, wenn die Gesichter drinnen mit jeder Regenstunde draußen ein bisschen länger und die eigenen vier Wände gefühlt enger werden. Na klar: Raus mit euch! Also, mit uns natürlich. Am Pfingstsonntag haben wir erstmals den Indoor-Spielplatz Blindham unsicher gemacht – ein liebevoll gestaltetes „Spielstadl“ auf 2000 Quadratmetern Fläche. Der All-Wetter-Indoor-Bereich ist mit viel hellem Holz in einer alten Bauernscheune eingerichtet und gehört zum BergTierPark Blindham bei Aying. Kommt ihr mit auf einen kleinen Rundgang? (mehr …)

Zwei Begegnungen, ein starkes Gefühl: Dankbarkeit.

DankbarkeitEs gibt Tage, an denen bin ich einfach nur dankbar. Froh und dankbar, dass ein Thema, welches uns seit dem Jahreswechsel begleitet, seiner Lösung ein gutes Stück näher gekommen ist. Erleichtert darüber, eine augenscheinlich richtige Entscheidung für mein Kind getroffen zu haben – auch wenn in den meisten Fällen erst die Zeit zeigt, was richtig und falsch, treffend oder daneben war. Ich bin glücklich, eine tolle Familie und großartige Freunde zu haben, die Anteil nehmen. Die Nachrichten schicken, kleine Geschenke, die anrufen und WhatsAppen, um zu hören, ob es uns – und vor allem den Krümelkids – gut geht. Mein Gefühl der Woche: Dankbarkeit! (mehr …)