Kategorie: Kinder

Multipliziertes Elend: Was tun, wenn alle gemeinsam krank sind?

Wenn alle gemeinsam krank sindWarum ich euch dieses wunderschöne Foto unseres vollgepackten Medikamenten-Tabletts zeige? Weil es mein Bild der Woche ist. Eine Woche, die ein „erstes Mal“ für mich als Mutter bereit hielt. Allerdings keines der Sorte, die man herbeisehnt. Alle beiden Krümelkids und ich selbst hatten Magen-Darm. Gleichzeitig. Was es heißt, zwei (unvorhersehbar) spuckende, Windeln füllende Kinder zu versorgen, während einem selbst sterbenselend zumute ist, kann sicherlich jeder nachfühlen, der schon mal in einer ähnlichen Situation war. Fieeeeese Geschichte. Ich sag’s euch. Und damit ihr gewappnet seid – sollte es euch und euren Süßen einmal ähnlich ergehen – habe ich kurz aufgeschrieben, was mir durch diese insgesamt drei Krankheitstage geholfen hat: Also, was tun, wenn alle gemeinsam krank sind? Oder anders gesagt: Wenn nichts mehr geht? (mehr …)

Sonntagsspaziergang: Der neue Spielplatz am Spitzingsee.

Spielplatz SpitzingseeIhr kennt das: Es ist Sonntag. Es ist Herbst. Einer dieser Tage, die man in seiner Vor-Kinder-Zeit am liebsten so verbracht hätte: lesend, dösend, telefonierend, Zeit verschwendend. Damals … Das Wetter zeigt sich heiter bis wolkig. Die Kinder auch. Fangen an, auf merkwürdige Ideen zu kommen. Komisch, warum läuft schon so lange das Wasser im Bad … ??? !!! Kurzum: Zuhause fällt allen die Decke auf den Kopf. Also schnell raus. An die frische Luft. Wolken ziehen sehen. Vielleicht den einen und anderen Schauer mitnehmen. Aufatmen. Wie geschaffen als Ausflugsziel für solche Sonntage ist der neue Spielplatz am Spitzingsee. Also los, kommt mit! (mehr …)

Taufeinladung DIY, oder: Ich mach’ den Bastl-Wastl.

Taufeinladung DIY 1In meiner Vor-Kinder-Zeit war Basteln eine geradezu exotische Tätigkeit: „Du, ich mach’ heut’ den Bastl-Wastl.“ Mit viel Ironie wurde angekündigt, wenn man doch mal etwas kleben, schneiden oder verzieren wollte. Schon DIN-A3-Ausdrucke mit Sprühkleber auf Präsentationspappen zu befestigen, galt während meiner frühen Agenturzeit als Ausdruck größtmöglicher Fingerfertigkeit. Nun, die Zeiten ändern sich … Heutzutage liegen in meinem Kellerschrank nicht nur Tonkartons und Transparent-Papiere in allen Farben des Regenbogens sondern ich besitze auch eine veritable Sammlung an Origami-Blättern und buntem Masking Tape. Man weiß ja nie, welche Kreativ-Projekte die Kleinen sich in den Kopf gesetzt haben. Logisch, dass für die Taufe unserer beiden Süßen (über die ich hier und hier schon geschrieben habe) eine selbstgemachte Einladungskarte her musste. (mehr …)

Hotelurlaub mit Kleinkindern: Stressig oder schön?

Hotelurlaub mit KleinkindernDer erste Hotelurlaub mit unserer damals anderthalbjährigen Tochter war anders als erwartet. Im Grunde genommen stimmte alles: Schönes Kinderhotel in Südtirol, tolles Zimmer mit Blick auf die Dolomiten, Spielzimmer mit netter Betreuung und abends kindgerechtes Buffet. Nur, dass die Krümellady einfach noch zu klein war, um all die Angebote für Mini-Gäste zu nutzen. Im großen Speisesaal mit den vielen Menschen, dem Stimmengewirr und dem ständigen Gewusel tat unsere Süße alles, nur nicht essen. Und sie für nur eine Woche an die Betreuerinnen im Spielzimmer zu gewöhnen, machte auch keinen Sinn. So kam es, dass der Krümelmann und ich abwechselnd mit unserer Tochter im Kinderparadies tobten und abends mit ihr auf unserem Zimmer saßen, bis die Kleine tief und fest eingeschlummert war. (mehr …)

Lebenszeichen. Und: Zehn Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen.

Zehn Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollenIhr habt es schon gemerkt: In der letzten Zeit war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Und wird es auch noch eine kleine Weile bleiben. Denn: Ich habe mir Urlaub genommen von der digitalen Welt. Um die Welt da draußen, den Sommer am See umso mehr zu genießen. Und Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind. Zuallererst natürlich mit meinen Kindern und dem Krümelmann. In den letzten zwei Wochen sind wir ein bisschen gereist. Und haben selbst (Übernachtungs-)Besuch gehabt. Zum Beispiel liebe Freundinnen aus Studienzeiten. Oder meine großartige kleine Nichte samt Eltern. Und weil Eltern auch immer übers Elternsein sprechen, habe ich heute diese Liste für euch. Hier kommen sie: Meine zehn liebsten Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen. Ein paar nicht ganz ernst gemeinte Antwortvorschläge inklusive. (mehr …)

Über Selbstliebe. Und warum Kinder darin gut sind.

Ueber SelbstliebeNeulich im Auto auf dem Heimweg von der KiTa. Die Sonne scheint, wir fahren einen Hügel hoch und einige Strahlen blinzeln durch den Sonnenschutz der Krümellady. „Mama, ich mag die Sonne“, schallt es von der Rücksitzbank. „Ich auch, mein Schatz“, erwidere ich. Kurze Pause. Dann sagt die Krümellady: „Mama, dich mag ich auch! Und ich mag den Krümellord. Und Papa.“ „Das freut mich“, sage ich und lächle gerührt. Stille. Dann legt die Krümellady noch einen drauf: „Mama, ich mag mich auch.“ Jetzt hat sie mich, die kleine Lady! Denn mal ganz ehrlich: Welcher Erwachsene würde das schon so freimütig von sich selbst behaupten? Ohne selbstkritisch-ironische Distanz zu wahren. Ohne gleichzeitig auf seine besonderen Verdienste hinzuweisen und seine Haltung zu begründen? (mehr …)

Countrykrümel’s Kleinigkeiten: „Pony Bär und Apfelbaum“

Pony Bär und Apfelbaum 1„Mamaaaaa, ich mache das selber!“ Energische Ansage. Leicht genervter Unterton. Die Krümellady weiß, was sie will. Und sie will definitiv die meisten Dinge alleine erledigen dieser Tage. (Auch wenn das in der Wahrnehmung der ungeduldigen Mama zum Teil gefühlte Stunden dauert.) Ob es nun Zähne putzen ist. Den Reißverschluss am Pullover zuziehen. Oder die Sandalen überstreifen. Selbst beim Vorlesen bekomme ich zu hören: „Nein, du nicht! Ich will vorlesen.“ Und dann erzählt meine Fast-Dreijährige, was sie so behalten hat beim Zuhören. Und was ihr so einfällt zu all den bunten Bildern. Deshalb steht ein Buch derzeit ganz vorne bei uns im Regal: „Pony Bär und Apfelbaum“, ein Kinderbuchklassiker zum Mit- und Selbstlesen. (mehr …)

Im Jetzt leben – oder: Worauf warten wir eigentlich noch?

Wartemodus ausschalten. Im Jetzt leben.Neulich in der PEKiP-Gruppe (Sorry, Mädels, dass ihr schon wieder herhalten müsst!): „Ihr dürft euch gegenseitig etwas wünschen“, fordert uns die Trainerin auf. Neben den obligatorischen guten Wünschen – „Einen schönen Sommer!“, „Einen erholsamen Urlaub!“ – gibt es einen Gedanken, der länger nachklingt: „Dass wir im Jetzt leben. Es genießen. Und nicht immer voraus schauen und darauf warten, dass die Kinder größer werden, erwachsener, vielleicht weniger anstrengend.“ Was für ein kluger Impuls! Denn mal ehrlich, wer tendiert im Alltag nicht ab und an dazu, den „Wartemodus“ einzulegen … (mehr …)

Taufe, Teil zwei: Jetzt gibt’s was zum Anschauen.

Taufe PinterestWie macht ihr das, wenn ihr euch auf ein Familienfest vorbereitet: Rezept-Bücher wälzen? DIY-Hacks googeln? Freunde befragen? Ich bin ja der Typ Oberstreber und lege immer als erstes eine To-Do-Liste an. Um mir einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Aufgaben anfallen. Bei umfangreicheren Planungen darf’s auch gerne mal eine Excel-Tabelle sein. Zum Eintragen von Ansprechpartnern, Statusmeldungen, Zuständigkeiten und anderen verrückten kleinen Details. (Der Krümelmann denkt sicherlich immer wieder gerne an unsere Hochzeitsvorbereitungen zurück ;-)) Für die Taufe unserer beiden Krümelkinder hat mich Svenja vom wunderbaren Familien- und Lifestyleblog meinesvenja.de inspiriert, das Thema Planung mal ganz anders anzugehen. (mehr …)

Übers Taufen. Und was das mit meiner Großmutter zu tun hat.

Übers TaufenEigentlich sollte dies ein Text übers Taufen werden. Denn im Herbst feiern Krümellady und Krümellord gemeinsam ihre Taufe. Aber dann habe ich darüber nachgedacht, warum ich die Kinder mit einem Glauben aufwachsen lassen möchte. Obwohl ich offen gesprochen kein fleißiger Kirchgänger oder besonders gläubiger Mensch bin. Und dabei bin ich auf meine Großmutter gekommen. Denn Glaube, Gott, Liebe: All das verbinde ich mit dieser kleinen, zuletzt gebeugten Frau, bei der mein Bruder und ich unbeschwerte Kindheitstage verbrachten. (mehr …)