Kategorie: Kinder

Countrykrümel’s Kleinigkeiten: Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt.

Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt. Die Krümellady benötigt Zeit zum Einschlafen. Viel Zeit. Um sie liebevoll vom Tag in die Nacht, vom Wachen ins Schlafen zu begleiten, haben wir unsere festen Rituale: ein Buch lesen, gemeinsam den Tag Revue passieren lassen, kuscheln, kuscheln, kuscheln und nicht zuletzt: eine Einschlaf-CD hören. Besonders ans Herz gewachsen ist uns dabei der Titel „Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt. Erste Reise.“ Und um es gleich vorweg zu sagen: Die CD war eine Empfehlung unserer Freundin Anne, wunderbar-entspannte Mama dreier Kinder und somit absolute Expertin, was kindliche Vorlieben anbelangt. Danke, liebe Anne! (mehr …)

Kindermund: Über Naturphänomene.

Alltagsphänomene aus Kindersicht.Entsetzt stehen die Krümellady und ich vor unserem kleinen Apfelbaum. Eine Horde Raupen hat sich über ihn hergemacht und fast alle Zweige kahlgefressen. „Oh je, da werden wir in diesem Jahr wohl keine Äpfel ernten können“, seufze ich. Die Krümellady zieht eine Schnute: „Da bin ich aber traurig, wenn ich keine Äpfel von meinem Baum pflücken kann.“ Sie überlegt kurz. Dann fällt ihr etwas ein: „Mami, wir kaufen einfach Äpfel im Supermarkt und hängen sie an den Baum, okay?!“

Zum Kindertag: Ein paar Zahlen und eine Bitte.

KindertagAls ich in der Grundschule war, versuchten meine Eltern, mir das Unerklärliche zu erklären: Laut einem UNICEF-Bericht aus dem Jahr 2013 verstirbt alle fünf Sekunden ein kleines Kind. Ich weiß noch, dass ich in unserer Küche stand, immer wieder die Sekunden an meinen Fingern abzählte und die Dimension dieser Aussage mir dennoch völlig unbegreiflich erschien: Ich trinke einen Schluck Wasser – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Ich nasche ein Stück vom selbstgebackenen Kuchen – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Auch heute, als Erwachsene, vermag ich mir die Zahl – alle paar Sekunden, ein kleines Kind – in letzter Konsequenz kaum auszumalen. Vor allem nicht, wenn ich an meine eigenen Kinder denke. Zum heutigen (Internationalen) Kindertag deshalb ein paar Zahlen und eine Bitte. (mehr …)

Perspektivwechsel: Über mein Vor- und Nach-Kinder-Ich.

Über mein Vor- und Nach-Kinder-IchAm vergangenen Wochenende las ich in der Süddeutschen Zeitung diesen Artikel zum Thema „Urlaub unter Kindern. Wenn Freunde Eltern werden.“ Darin berichtet der Autor höchst unterhaltsam, aber auch mit einer gehörigen Portion Besserwisserei, wie er und seine Partnerin (ohne Kinder) einen Urlaub mit guten Freunden und deren Nachwuchs erlebt haben. Von einigen unnötig klischeebehafteten Seitenhieben auf uns Eltern („Sie erzählen todlangweiliges Zeug […] und verfallen zudem optisch rasend schnell […].“) einmal abgesehen: Der Beitrag erinnert mich an ein sehr ähnliches Urlaubserlebnis. Das mir in der Rückschau allerdings nicht traumatisch erscheint. Sondern mir vielmehr die Unterschiede zwischen meinem Vor- und Nach-Kinder-Ich überdeutlich vor Augen führt. (mehr …)

Gedanken kreisen, Gedankenkreisel. Oder: Wie ich einmal zum Friseur ging.

GedankenkreiselRund vier Wochen nach der Geburt des Krümellords war es soweit: Ich wollte endlich einmal wieder in Ruhe zum Haareschneiden gehen. Mit allem Drum und Dran, versteht sich: Duftshampoo, Kopfmassage und einem Stapel voller Klatschzeitschriften zum Bildergucken. Zwei Stunden Auszeit. Nur für mich. Der Krümelmann übernahm das Kommando zu Hause, einen friedlich schlummernden Krümellord und eine energiegeladene Fast-Dreijährige. Ich positionierte mein Mobiltelefon unterdessen vor der Spiegelfront beim Friseur, prüfte noch einmal den Empfang, schlug die Bunte auf und wartete gespannt, wie der Krümelmann sich schlagen würde. Das erste Mal allein mit beiden Kindern. (mehr …)

Countrykrümel’s Kleinigkeiten: Ein Schwein im Kindergarten.

Buchvorstellung Getestet, gespielt, gelesen, geliebt: In der Rubrik „Countrykrümel’s Kleinigkeiten“ stelle ich euch zukünftig Dinge vor, die mir und uns als Familie das Leben erleichtern und verschönern, uns unterhalten und Freude bereiten. Los geht’s mit einem der absoluten Lieblingsbücher der Krümellady, „Ein Schwein im Kindergarten“, aus der Feder der schwedischen Autorin und August-Strindberg-Preisträgerin Johanna Thydell, mit Illustrationen von Charlotte Ramel.  (mehr …)

Schönen Muttertag! Warum ich meinen Kindern dankbar bin.

Muttertag„Und hin und wieder wundert`s mich, daß wir uns fanden – sie und ich.“ – Geht euch das auch manchmal so wie in dem Muttertagsgedicht-Klassiker von Rosemarie Neie? Dass ihr euch fragt, wie ihr eigentlich zu euren Kindern gekommen seid? Durch welche glückliche Fügung auch immer ihr zusammengefunden habt? Mir geht es jedenfalls hin und wieder so. Und deshalb drehe ich zum Muttertag am Sonntag den Spieß einmal um: Und sage meinen beiden Krümeln, wie froh und dankbar ich bin, ihre Mama zu sein. (mehr …)

Sisyphos lässt grüßen: Ordnung und Kinder.

Sysiphos lässt grüßen: Ordnung und KinderManchmal komme ich mir vor wie Sisyphos. Ja, genau! Der Typ aus der griechischen Mythologie. Der, der täglich einen Felsbrocken den Berg hinauf wälzt. Um diesen kurz vorm Gipfel zu verlieren und seine Arbeit von vorne zu beginnen. Und das tagein, tagaus! Nur, dass mein Felsbrocken die überall herumfliegenden Spielzeuge meiner Kinder sind. Mein (unerreichbarer!) Gipfel ein aufgeräumtes Haus. (mehr …)

Große Liebe für Winzigkleine: Warum Babys süchtig machen.

Babys MutterliebeIch genieße es, Baby-Mama zu sein. Als die Krümellady im August 2012 geboren wurde, durfte ich ihn schon einmal erleben: diesen Zauber der ersten Stunden, Tage und Wochen. Dieses die-Augen-nicht-abwenden-können. Dieses jede-Sekunde-genießen. Das kleinste-Bewegungen-bewundern. Und doch, bis im Januar der Krümellord schlüpfte, hatte ich schon wieder vergessen, was ein Baby so kann: Wie es dich überrumpelt mit seiner Präsenz. Sich für dich einnimmt mit seinem allerersten zahnlosen Lächeln. Die unzähligen vollen Windeln, durchschrieenen Abendstunden, schlaflosen Nächte – was soll’s! Schon vergessen! Hier sind die zehn schönsten Gründe, warum Babys süchtig machen.  (mehr …)