Kategorie: Lifestyle

Vier Tage Barcelona: Wochenende ohne Kinder.

Wochenende ohne KinderJaaa, ihr habt Recht: Es ist verdächtig ruhig hier auf dem Blog. Im Mama-Alltag ja üblicherweise ein Warnzeichen, das auf Kinderkrankheiten oder andere Katastrophen hinter den Kulissen hindeutet. Nicht so dieses Mal. Nein, diesmal habt ihr es mit einer genießerischen Ruhe zu tun, denn: Mein Mann und ich hatten unser erstes Wochenende zu Zweit. Seit gefühlt mehreren Jahrhunderten, mindestens aber seit der Geburt des Krümellords. Vier Tage, drei Nächte ohne Kinder. In Barcelona. Wie das gewesen ist? Muy bien! (mehr …)

Taufeinladung DIY, oder: Ich mach’ den Bastl-Wastl.

Taufeinladung DIY 1In meiner Vor-Kinder-Zeit war Basteln eine geradezu exotische Tätigkeit: „Du, ich mach’ heut’ den Bastl-Wastl.“ Mit viel Ironie wurde angekündigt, wenn man doch mal etwas kleben, schneiden oder verzieren wollte. Schon DIN-A3-Ausdrucke mit Sprühkleber auf Präsentationspappen zu befestigen, galt während meiner frühen Agenturzeit als Ausdruck größtmöglicher Fingerfertigkeit. Nun, die Zeiten ändern sich … Heutzutage liegen in meinem Kellerschrank nicht nur Tonkartons und Transparent-Papiere in allen Farben des Regenbogens sondern ich besitze auch eine veritable Sammlung an Origami-Blättern und buntem Masking Tape. Man weiß ja nie, welche Kreativ-Projekte die Kleinen sich in den Kopf gesetzt haben. Logisch, dass für die Taufe unserer beiden Süßen (über die ich hier und hier schon geschrieben habe) eine selbstgemachte Einladungskarte her musste. (mehr …)

Hotelurlaub mit Kleinkindern: Stressig oder schön?

Hotelurlaub mit KleinkindernDer erste Hotelurlaub mit unserer damals anderthalbjährigen Tochter war anders als erwartet. Im Grunde genommen stimmte alles: Schönes Kinderhotel in Südtirol, tolles Zimmer mit Blick auf die Dolomiten, Spielzimmer mit netter Betreuung und abends kindgerechtes Buffet. Nur, dass die Krümellady einfach noch zu klein war, um all die Angebote für Mini-Gäste zu nutzen. Im großen Speisesaal mit den vielen Menschen, dem Stimmengewirr und dem ständigen Gewusel tat unsere Süße alles, nur nicht essen. Und sie für nur eine Woche an die Betreuerinnen im Spielzimmer zu gewöhnen, machte auch keinen Sinn. So kam es, dass der Krümelmann und ich abwechselnd mit unserer Tochter im Kinderparadies tobten und abends mit ihr auf unserem Zimmer saßen, bis die Kleine tief und fest eingeschlummert war. (mehr …)

Mein Landleben || Daphne Schreier: „I adore the fields, the open space, the cows.”

Mein Landleben Daphne Schreier„I’m a country-girl”, Daphne Schreier will simply say if asked how it feels to live in tiny picturesque Wall (part of the Bavarian town of Warngau). But that’s only half the truth. As the mother of two did not simply change her place of residency but left her home country and her whole family to create her own family in Wall of all places. Born and raised in rural California, Daphne met her future husband Wolfgang while travelling the Camino de Santiago (Jakobsweg). The two quickly fell in love and after mutual visits and a year of living together in the US decided to return to Germany where they now have settled in Wolfgang’s hometown Wall. The lively, charismatic Nurse Practitioner does not fit into the typical American cliché. I met the mother of two beautiful girls under three years of age through a mutual friend. In today’s „Mein Landleben”-interview, English edition, Daphne reveals why she dreams about an open-air movie theater and Raisin Bran cereal. (mehr …)

Countrykrümel’s Kleinigkeiten: „Pony Bär und Apfelbaum“

Pony Bär und Apfelbaum 1„Mamaaaaa, ich mache das selber!“ Energische Ansage. Leicht genervter Unterton. Die Krümellady weiß, was sie will. Und sie will definitiv die meisten Dinge alleine erledigen dieser Tage. (Auch wenn das in der Wahrnehmung der ungeduldigen Mama zum Teil gefühlte Stunden dauert.) Ob es nun Zähne putzen ist. Den Reißverschluss am Pullover zuziehen. Oder die Sandalen überstreifen. Selbst beim Vorlesen bekomme ich zu hören: „Nein, du nicht! Ich will vorlesen.“ Und dann erzählt meine Fast-Dreijährige, was sie so behalten hat beim Zuhören. Und was ihr so einfällt zu all den bunten Bildern. Deshalb steht ein Buch derzeit ganz vorne bei uns im Regal: „Pony Bär und Apfelbaum“, ein Kinderbuchklassiker zum Mit- und Selbstlesen. (mehr …)

Mein Landleben || Stefanie Kössler: „Das Leben hier wirft einen auf sich selbst zurück.“

Mein Landleben Stefanie KösslerWas verschlägt eine gebürtige Salzburgerin in ein kleines Örtchen am Schliersee? Und was vermisst sie am meisten an ihrer Heimatstadt? Die Kasnocken sind es nicht, so viel sei vorab verraten… In meiner „Landleben“-Reihe stelle ich euch heute Stefanie Kössler vor. Die 34-Jährige begann ihr Landleben 2007 mit einer Viertagewoche als Psychologin am örtlichen Kreiskrankenhaus. Heute ist Steffi fest in der Region Miesbach verwurzelt und lebt mit ihrem Freund, dessen älterer Tochter und der gemeinsamen, fast dreijährigen Tochter ein Patchwork-Familien-Modell. Im Gespräch verrät die humorvolle Österreicherin mit dem charmanten Salzburger Dialekt, warum der Winter auf dem Land auch körperlich anstrengend ist und wie ein Riesen-Wohnzimmer das öffentliche Leben in ihrer Gemeinde bereichern würde. (mehr …)

Taufe, Teil zwei: Jetzt gibt’s was zum Anschauen.

Taufe PinterestWie macht ihr das, wenn ihr euch auf ein Familienfest vorbereitet: Rezept-Bücher wälzen? DIY-Hacks googeln? Freunde befragen? Ich bin ja der Typ Oberstreber und lege immer als erstes eine To-Do-Liste an. Um mir einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Aufgaben anfallen. Bei umfangreicheren Planungen darf’s auch gerne mal eine Excel-Tabelle sein. Zum Eintragen von Ansprechpartnern, Statusmeldungen, Zuständigkeiten und anderen verrückten kleinen Details. (Der Krümelmann denkt sicherlich immer wieder gerne an unsere Hochzeitsvorbereitungen zurück ;-)) Für die Taufe unserer beiden Krümelkinder hat mich Svenja vom wunderbaren Familien- und Lifestyleblog meinesvenja.de inspiriert, das Thema Planung mal ganz anders anzugehen. (mehr …)

Mein Landleben || Anne Adamski: „Ein Gefühl von Freiheit“

Anne Adamski LandlebenVon Berlin nach Bayern. Vom Großstadtgewühl ins ländliche Idyll: 2011 zogen Anne Adamski und ihr Mann Matthias in ein kleines Örtchen am oberbayrischen Schliersee. Dort betreiben sie das Hotel Garni Gästehaus Hubertus. Zuvor hatten die studierten Hotelbetriebswirte in Berlin in einem großen Fünf-Sterne-Haus im Sales und Marketing gearbeitet. Von hinter den Kulissen wechselten Anne und ihr Mann an den Empfang ihres eigenen kleinen Betriebs. Von der Kundenakquise ging es ins Gästegespräch am Frühstücksbuffet. (mehr …)

Die Große und der Kleine: Über Geschwisterliebe.

GeschwisterliebeWarnung! Das hier wird ein Post mit rosaroter Brille. Wer sich gerade über Geschwisterstreit und Eifersuchtsattacken unter Brüdern und Schwestern ärgert, der möge diesen Text getrost wegklicken. Und mich für meine Blauäugigkeit verspotten. Wer aber – wie ich derzeit – miterleben darf, wie rührend es ist, wenn ein Geschwisterpaar zusammenwächst. Wenn sich eine Große und ein Kleiner seit bald einem halben Jahr täglich besser kennenlernen. Und dieses Kennenlernen auf so eine liebevolle Art und Weise zelebrieren, dass einem ganz warm ums gefühlsduselige Mutterherz wird. Wer also solcherlei Empfindungen nachvollziehen kann, der möge sich mit mir freuen und mir meine Illusion nicht rauben. Zumindest die von der wirklich wahren Geschwisterliebe nicht. (mehr …)

Mein Landleben: Elf Antworten und eine neue Serie.

Mein Landleben Jetzt mal ehrlich: Wie ist es denn nun wirklich, dieses Landleben? Meine Freunde in der Stadt sind besorgt: „Werden um 22.00 Uhr die Gehsteige hochgeklappt oder geht da noch was?“ (Jein.) „Hast du deine Kinder schon im Trachtenverein angemeldet?“ (Nein. Aber kann natürlich noch kommen …) „Und wie ticken die Menschen auf dem Land – wie der durchschnittliche Städter oder ganz anders?“ (Völlig unterschiedlich. So wie in der Stadt eben auch.) Soweit ein kleiner Auszug der am häufigsten gestellten Fragen an mich, die vermeintliche Expertin fürs Landleben. (Muss selber kurz darüber schmunzeln.) Mit einer neuen kleinen Serie möchte ich euch einen Einblick geben, wie es sich anfühlt, wenn du nicht mehr auf der Stadtautobahn sondern auf der Landstraße im Stau stehst, wenn dir beim Einkaufen die meisten Gesichter bekannt vorkommen und die Unbekannten Touristen sind, wenn der Bus etwa zweimal täglich durch den Ort fährt, morgens hin, abends zurück … (mehr …)