Kategorie: Meinung

Pränataldiagnostik – von der Sorge um unsere Kinder. Und: eine Buchempfehlung.

Pränataldiagnostik„Genieß es“, sagte meine Kollegin. Ich war schwanger mit der Krümellady. Und wir saßen ein wenig abseits einer Firmenveranstaltung auf einer Bank in der Sonne. „Genieß es, solange sie noch nicht auf der Welt ist. Noch kannst du nur an dich denken. Noch bist du nur für dich selbst verantwortlich. Wenn sie erst einmal da ist, wirst du nie mehr ohne sie sein. Werden deine Gedanken immer bei ihr sein – auch wenn du nicht körperlich bei ihr bist.“ Wie recht sie hatte, meine wunderbare Kollegin. Und auch wieder nicht. Denn heute fängt die Sorge um unsere Kinder schon viel früher an: im Mutterleib. Ein paar Gedanken zur Pränataldiagnostik. (mehr …)

Rhetorische Eiszeit. Oder: What would Martin say? Gedanken zur US-Wahl.

Gedanken zur US-WahlEs fällt mir schwer, meine Gedanken zu sortieren. Es fällt mir schwer, diese Worte zu schreiben. Denn seit dem vergangenen Dienstag ist klar: Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten wird (vermutlich) Donald Trump sein. Ein Mann, der sich vor allem durch Narzissmus und einen offenen Rassismus profiliert hat. Nicht durch einen soliden politischen track record. Der keinerlei außen- oder innenpolitische Erfahrung besitzt. Dafür aber umso lauter von einer Mauer entlang der Grenze zu Mexiko fantasiert. Ein Mann, dessen sexistische und frauenverachtende Ansichten ihm den gruseligen Twitter-Hashtag #grabthembytheirpussy einbrachten. Dessen populistisches Leitmotiv „Make America great again“ an niedrigste Instinkte appelliert. Nicht an wahre Größe. Was bedeutet die politische Legitimation von Donald Trump? Und vor allem: Welchen Effekt hat seine vergiftete Rhetorik? Gedanken zur US-Wahl. (mehr …)