Schönen Muttertag! Warum ich meinen Kindern dankbar bin.

Muttertag„Und hin und wieder wundert`s mich, daß wir uns fanden – sie und ich.“ – Geht euch das auch manchmal so wie in dem Muttertagsgedicht-Klassiker von Rosemarie Neie? Dass ihr euch fragt, wie ihr eigentlich zu euren Kindern gekommen seid? Durch welche glückliche Fügung auch immer ihr zusammengefunden habt? Mir geht es jedenfalls hin und wieder so. Und deshalb drehe ich zum Muttertag am Sonntag den Spieß einmal um: Und sage meinen beiden Krümeln, wie froh und dankbar ich bin, ihre Mama zu sein. (mehr …)

Heute ist Internationaler Hebammentag! Interview mit Susanne Gerzer, Hebamme und Neu-Mama.

Susanne Gerzer_1Warum ist die Kinderkacke plötzlich grün? Und wie befreit man eine verstopfte Babynase? Hebammen holen nicht nur unsere Kinder auf die Welt sondern bieten auch wichtige Unterstützung und Begleitung im Wochenbett. Wenn ich nur daran denke, wie oft ich meine Schwägerin Susanne, Hebamme in Bonn, nach der Geburt der Krümellady angerufen habe … Und glaubt mir: Es gab keine Frage, die ich als Erstlingsmama nicht gestellt hätte! Kein Problem für Susanne, schließlich hat die 33-Jährige schon mehr als 500 Babys entbunden, unzählige Nachsorgekinder betreut und dabei einiges erlebt. (mehr …)

Gestohlene Zeit: Kleine Fluchten für Mamas.

Auszeit für MamasWer Mama ist, ist permanent im Einsatz. Auch nachts. Ob als Spielpartnerin, Köchin, Anzieh-Assistentin, Schmerz-Wegpusterin oder Böse-Träume-Vertreiberin. Die ruhigen Minuten sind so selten, wie ein sauberes Kinder-T-Shirt nach dem Spaghetti-Essen. Und wenn sie dann doch da sind, die freien Minuten, Stunden oder sogar Tage, dann wissen wir oft gar nicht, was wir damit anfangen sollen. Endlich das Buch lesen, das schon so lange auf dem Nachttisch wartet! Endlich den Film sehen, den wir nun schon fünf Mal begonnen, aber nie beendet haben! Und während wir noch überlegen, welchem Laster wir nun frönen, welches verschobene Telefonat wir nun endlich führen könnten, meldet sich der Nachwuchs schon wieder geräuschvoll aus dem Mittagsschlaf zurück. Hier also ein paar schnelle Ideen für kinderfreie (Aus-) Zeiten. (mehr …)

Das Leben ist eine Baustelle: Wenn nichts läuft, wie geplant.

Das Leben ist eine BaustelleEs gibt diese Tage … Ihr kennt das sicher auch. Da geht von vorne bis hinten alles schief: Baby krank, Wasser weg, Elektrik im Eimer. Ein Leben wie eine Baustelle eben: laut, hektisch, kleinteilig, oft unvorhersehbar. Und manchmal wird auch gebrüllt. Gestern war mal wieder so ein Baustellen-Tag. Und das meine ich nicht nur im übertragenen Sinne. Aber lest selbst. Protokoll von 24 Stunden, die ich mir irgendwie anders vorgestellt hatte. (mehr …)

Sisyphos lässt grüßen: Ordnung und Kinder.

Sysiphos lässt grüßen: Ordnung und KinderManchmal komme ich mir vor wie Sisyphos. Ja, genau! Der Typ aus der griechischen Mythologie. Der, der täglich einen Felsbrocken den Berg hinauf wälzt. Um diesen kurz vorm Gipfel zu verlieren und seine Arbeit von vorne zu beginnen. Und das tagein, tagaus! Nur, dass mein Felsbrocken die überall herumfliegenden Spielzeuge meiner Kinder sind. Mein (unerreichbarer!) Gipfel ein aufgeräumtes Haus. (mehr …)

Große Liebe für Winzigkleine: Warum Babys süchtig machen.

Babys MutterliebeIch genieße es, Baby-Mama zu sein. Als die Krümellady im August 2012 geboren wurde, durfte ich ihn schon einmal erleben: diesen Zauber der ersten Stunden, Tage und Wochen. Dieses die-Augen-nicht-abwenden-können. Dieses jede-Sekunde-genießen. Das kleinste-Bewegungen-bewundern. Und doch, bis im Januar der Krümellord schlüpfte, hatte ich schon wieder vergessen, was ein Baby so kann: Wie es dich überrumpelt mit seiner Präsenz. Sich für dich einnimmt mit seinem allerersten zahnlosen Lächeln. Die unzähligen vollen Windeln, durchschrieenen Abendstunden, schlaflosen Nächte – was soll’s! Schon vergessen! Hier sind die zehn schönsten Gründe, warum Babys süchtig machen.  (mehr …)

Spieglein, Spieglein … Was wir von unseren Kindern lernen können.

Was wir von unseren Kindern lernen können Abholzeit in der KiTa. Gerührt betrachten wir Mütter und Väter den Nachwuchs, der noch ein bisschen mit Bobbycars, Laufrädern und Puppenwagen durch den langen Flur flitzt. Plötzlich wird es laut: „NEIN! ICH! WILL! DAS! NICHT!“ Ein gefühltes Ausrufezeichen hinter jedem Wort. Dazu schiebt die Krümellady ihren kleinen Mitfahrer unsanft vom Rutschauto. Verwirrung. Enttäuschung. Frust. Nicht nur beim Spielkamerad meiner Tochter, sondern auch bei mir: Habe ich meiner Süßen nicht unlängst erklärt, dass man Konflikte friedlich löst? Sein Gegenüber mit Respekt behandelt? Na klar, gesagt habe ich das schon. Aber auch vorgelebt?

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Goodbye, Großstadt! Zehn Gründe, das Landleben zu lieben.

See mit Bergen und SonneIch liebe das Landleben. Dabei war ich immer ein überzeugtes Stadtkind. Befahrene Straßen, dichtbevölkerte Einkaufsmeilen, lange U-Bahn-Schluchten, die unstet blinkenden Lichter einer großstädtischen Partymeile: Alles Bilder, die ich als junge Erwachsene mit Freiheit, Unabhängigkeit, einer Vielzahl an Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten assoziierte. Selbst die weniger schönen Ecken eines großstädtischen Hauptbahnhofs lösten bei mir beinah romantische Gefühle aus, der Eindruck am Puls der Zeit zu sein, ganz nah am echten Leben. Als ich für meinen Mann von Düsseldorf gen Süden ging, war sofort klar: Ich ziehe nach München.

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