Meine Oktober-Lieblinge: im Netz, am Herd und auf dem TV-Bildschirm.

Oktober-LieblingeIhr Lieben! Der Oktober ist fast zu Ende und auf dem Blog war nicht allzuviel los. Was vor allem daran liegt, dass im echten Leben ganz viel Action bei uns war: Der Krümellord und ich haben eine KiTa-Eingewöhnung mit den üblichen Begleiterscheinungen (Husten, Schnupfen, Fieber) hinter uns. Mein Jüngster hat das Laufen für sich entdeckt. Und damit meine ich nicht, dass er sich tatsächlich selbstständig auf zwei Beinen fortbewegen kann – das ist schon länger eine seiner Lieblingsdisziplinen. Vielmehr geht es darum, dass er seit Kurzem den Buggy verweigert. Lasten durch die Gegend fahren und mal kurz durchatmen, wenn der Kleine drei Minuten im Wagen stillsitzt – diese Zeiten sind (fast) vorbei! Außerdem darf ich meine Kreativität seit zwei Wochen nicht mehr nur hier sondern auch wieder in meinem Beruf als PR-Frau ausleben. Jedes dieser Themen ist selbstverständlich einen eigenen Blog-Eintrag wert. Aber: Da ich das zeitlich nicht auf die Kette bringe, wollte ich euch zumindest meine Oktober-Lieblinge verraten. Was mir diesen Monat Spaß macht …  (mehr …)

Worauf ich mich im Herbst freue: Inspiration am Schliersee.

Worauf ich mich im Herbst freueLetzte Woche war er schon richtig da: Der Herbst am Schliersee begrüßte uns mit Nebelschwaden überm Wasser, Rauhreif auf den Gräsern und den ersten wässrigen Schneeresten auf der Papiertonne. An einem besonders nebligen und kalten Morgen – übrigens einer meiner vorerst letzten als stay at home mum – schnürte ich die Laufschuhe für eine Runde um den See. Sofort zog mich der Dampf überm Wasser in seinen Bann, das Neblige, Verschleiernde, Geheimnisvolle. Und natürlich musste ich den Versuch unternehmen, diese sehr spezielle Stimmung am See mit der Kamera meines Smartphones einzufangen. Heute deshalb ein schneller Bilder- und Gedankenpost: Worauf ich mich im Herbst freue.  (mehr …)

Jetzt entspann dich doch mal! Über die Sprengkraft einer Beschwichtigungsformel.

Entspann dichIch bin ja nicht für Gender-Stereotyping oder Geschlechter-Bashing, liebe Jungs. Aber heute soll es um einen Satz gehen, der bevorzugt von Freunden, Ehemännern, Lebenspartnern und besseren Hälften vorgetragen wird. Behauptet zumindest eine repräsentative Umfrage in meinem (weiblichen) Freundeskreis. Ein Lieblings-Spruch, den euer Gegenüber unter Garantie in den falschen Hals bekommt. Selbst wenn dieser Satz von euch – Ehre-Schwöre! – wirklich gut gemeint ist. Im besten Sinne einer gelungenen Krisenkommunikation also. Aber, Jungs, die Wahrheit ist: Wenn ihr zu uns sagt „Jetzt entspann dich doch mal!“, bewirkt das genau das Gegenteil. ES BRINGT UNS AUF DIE PALME! Warum? Ganz einfach … (mehr …)

Lost in Translation. Oder: Hilfe, ich hab den Trend verpasst!

Trend verpasstNeulich im Autoradio: Eine mir unbekannte Band singt: „Ich und mein Holz, ich und mein Holz. Holzi, Holzi, Holz.“ Ich denke: ??? Ein paar Tage später in der WhatsApp-Gruppe meiner Schwiegerfamilie. Die Nichte des Krümelmanns postet einen Link zu diesem YouTube-Video. In der Vorschau-Beschreibung lese ich: „257ers – Holz“. Ich denke: Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich klicke: Ist das nicht dieser merkwürdige Song ausm Radio?! Aber – du liebe Güte! – was will uns dieser Liedtext sagen? Muddi mal wieder lost in translation … Hoffnungslos den Trend verpasst! Warum es gar nicht so schlimm ist, hinterherzuhinken. (mehr …)

Kindermund: Über eigenwilliges Spielzeug.

Kindermund: Alltagsphänomene aus Kindersicht.Badetag. Während ich den frisch geföhnten Krümellord warm einpacke, plantscht die Krümellady noch in der Wanne. Als ich ins Bad zurückgeflitzt komme, ist die neue Tube Duschgel fast leer. Dafür schwimmen zwei Badeenten glibbrig glänzend im Schaum-Spaß. Ich: „Huch, was ist denn mit deinem Duschgel passiert?“ Lady: „Die Enten wollten sich auch waschen.“ Ich: „Aha.“ Lady: „Aber ich habe `NEIN!` gesagt.“ „Dann haben die `JA!` gesagt.“ [zeigt anklagend auf die Enten] „Und dann habe ich `OKAY.` gesagt.“ Blühende Fantasie! Woher hat sie das bloß? 😉

Zahlen-Zauber: Geburtstagseinladung selber basteln.

Geburtstagseinladung selber bastelnApplaus, Konfetti, Hurra! Am Wochenende feiern wir endlich den Kindergeburtstag der Krümellady nach. Denn das Kind hat das Glück (oder nicht?!) stets in den bayerischen Sommerferien ein neues Lebensjahr zu beginnen. Sage und schreibe vier Jahre ist meine Erstgeborene nun jung. Klar, dass da eine schöne Einladung für Kindergarten- und Krümelfreunde nicht fehlen darf. Und weil ich vor zwei Jahren schon eine – Achtung, Eigenlob! – klassisch-schöne Karte zu diesem Anlass zusammengeklebt habe, steckte der Zahlen-Zauber aus Papier auch in diesem Jahr nochmal in den Briefkuverts. Geburtstagseinladung selber basteln? Hier entlang zur rucki-zucki Do-it-Yourself-Anleitung in drei Schritten. (mehr …)

Sonnig mit vereinzelten Wolken: So war unser Sommerurlaub auf Juist. Und: Ein perfekter Inselvormittag. 

Sommerurlaub auf JuistHello again! Ich hoffe, ihr habt die freien Sommertage genossen oder seid noch mitten dabei – bei uns in Bayern fängt ja erst am Dienstag die Schule wieder an … Seit dem Wochenende sind wir zurück aus unserem Sommerurlaub auf Juist. Im Gepäck: ganz viele Sonnentage, aber auch ein paar kleinere Gewitterwolken. Und als extra Urlaubsmitbringsel für euch: eine Empfehlung für einen Inselvormittag auf Juist – mit Kaffee für die Großen und Booten für die Kleinen. (mehr …)

Ferien mit Kindern – mein persönliches Erwartungsmanagement. Plus: Sommerpause!

Ferien mit KindernJuhu, die Sommerferien haben begonnen – auch in meiner bayerischen Wahlheimat am Schliersee. Seit dieser Woche bleibt der Kindergarten der Krümellady geschlossen und ich freue mich auf einen ganzen Monat mit meinen zwei Krümelkids. Und natürlich darauf, mal nicht das tägliche rat race zum Kindergarten zurückzulegen, den Ermahnungs- und Anziehmarathon, den ich hier für euch beschrieben habe. Auszuschlafen statt um 8.30 Uhr gestiefelt und gespornt vor der KiGa-Tür zu stehen. Auszuschlafen? Ähm. *Räusper* Nicht ganz – denn, wenn es nach dem Krümellord geht, beginnt der Tag grundsätzlich um 6.00 Uhr morgens. Sind Ferien mit Kindern also gar keine echten Auszeiten? Ich betreibe schon mal Erwartungsmanagement und werfe einen Blick auf Urlaub in Vor-Kinder-Zeiten und Erholungssuche heute. (mehr …)

Meine kleine Welt. Oder: Mehr Fragen als Antworten.

meine kleine WeltAm vergangenen Freitagabend hatte ich – wie vermutlich viele Bewohner Münchens und der Münchner Peripherie – eine Art News-Flash. Heißt: Ich konnte die Liveberichterstattung im TV nicht ausschalten. Ich konnte nicht aufhören, den Second Screen zu befragen. sueddeutsche.de, Facebook, WhatsApp und der Twitter-Account @PolizeiMuenchen – alle halbe Stunde prüfte ich, ob neue Infos zur Lage in der bayerischen Landeshauptstadt verfügbar wären. Da kamen Reflexe aus meinem Journalistik-Studium hoch: Infos sammeln. Quellen prüfen. Mehr Infos sammeln. Und erst dann: Meinung bilden, einordnen. Nur dass das (vermutete) Geschehen am Freitagabend so unvorstellbar war, dass ich rein gar nichts einordnen konnte. Kein vorgefertigtes Denkmuster zur Verfügung, kein Schema F, um einen Zugang zur Situation zu finden. Stattdessen: eine Leerstelle. Mehr Fragen als Antworten. (mehr …)

Lob der Stille. Oder: Geräusche, die ich gerne höre.  

Lob der StilleMit Kindern ist es nie besonders ruhig: Der Krümellord räumt geräuschvoll die Spielküche um und aus. Die Krümellady tanzt eine Choreographie zum voll aufgedrehten Kinderschlager „Zwei kleine Wölfe“. „Ba du ba dum ba dum …“, singt meine Tochter und vollführt eine Art Radschlag auf dem Parkett. „Wräääämmm“, der Krümellord gibt mit seinem neuen Sound-Lenkrad am Rutschauto Gas. Später geht noch ein Glas zu Bruch. Und die Krümellady kriegt einen Wutanfall, weil ich ihre Schuhe schon wieder zu lose gebunden habe. Ruhe? Stille? Schweigen? – Im Alltag mit zwei kleinen Kindern eine Seltenheit. (mehr …)