Zum Jahresende: Einfach mal dasitzen.

JahresendeSo ihr Lieben, seid ihr bereit?! Astrid Lindgrens Ratschlag zu folgen, meine ich. Einfach dasitzen und vor sich hinschauen. Einfach mal aufhören, zu rennen. Stehenbleiben, innehalten, genießen. Was für ein Luxus zum Jahresende! Zusehen, wie der Weihnachtsfisch im Ofen gart. Wie die Krümellady mit den Krippenfiguren spielt. Die jedes Jahr ein oder zwei Tierchen Zuwachs bekommen, heuer von einem kleinen Kamel. Zu beobachten, wie der Krümellord sich auf die Zehenspitzen stellt, um an die untersten Äste unseres diesjährigen Mini-Bäumchens zu reichen. Das wir das erste und einzige Mal kindersicher auf der großen Holztruhe aufgestellt haben. (mehr …)

Es weihnachtet sehr: Zehn Dinge, die den Dezember schön machen.

Zehn Dinge, die den Dezember schön machen Schöne Bescherung! Denke ich nicht erst am 24. Dezember. Sondern täglich auf dem Weg dorthin. Ein Weg, der gepflastert ist mit Keksback-Sessions, Kartenschreib-Marathons, Kinderbastel-Orgien und dem ganzen anderen Glitzer-Puderzucker-Sterne-Kram. Ich liebe ihn. Und ich fürchte ihn. So ist das mit Weihnachten. Wenn der Stress bei euch und die Vorfreude bei den Kids am größten ist, hilft ein Blick auf das, was wirklich zählt. Was den Dezember besonders macht. Schön, speziell und kandiszucker-süß …    (mehr …)

We wish you a pleasant stay on board: Allein auf Flugreise mit zwei Kleinkindern.

Flugreise mit zwei KleinkindernMan nehme eine enge Flugzeugsitzreihe. Ein quirliges Kleinkind. Einen Bronchitis-kranken und deshalb unleidigen Fast-Einjährigen. Und kombiniere dies mit einer Außen-Parkposition und einem längeren Wartehalt auf dem Rollfeld. Das klingt gruselig? War es auch. Ein bisschen zumindest. Diese Woche bin ich erstmals allein mit den Krümelkids geflogen. Ausgewählte Eindrücke aus meiner Flugreise mit zwei Kleinkindern. (mehr …)

Aus Omas Rezeptbuch: Die weltbesten Vanillekipferl.

Die weltbesten VanillekipferlDie Anzeichen mehrten sich: Zuerst lud mich meine Freundin Daphne zu einem typisch amerikanischen Christmas Cookie Swap ein. (Hier eine kleine Checkliste zu diesem Brauch). Ich fand die Idee reizvoll, Kekse zu tauschen, um so unterschiedliche Sorten zu probieren. Hatte aber selbst noch keine einzige Variante auf dem Backblech geschweige denn in meiner Keksschale liegen. Am Montag sagte dann eine Mutter im Kindergarten zu mir, sie würde nun endlich die letzte Sorte von (vermutlich!) zehn verschiedenen Weihnachtsplätzchen-Varianten vorbereiten. Das gab mir erst einmal den Rest. Dann den nötigen Ansporn, endlich selbst in Sachen Weihnachtsbäckerei aktiv zu werden. (mehr …)

Entspannte Vorweihnachten. Und: Ein Brief an meine Tochter.

Entspannte VorweihnachtenEs geht wieder los. Es ist in vollem Gange. Kaum einer, der sich ihm entziehen könnte: Dem alljährlichen Weihnachts-Wettrüsten. Wer bastelt den originellsten Adventskalender? Die filigransten Strohsterne? Wer hat die üppigste Tannen-Deko? Oder die größten Baumkugeln? Gefühlt ist es doch so: Kaum zeigt der Kalender den 24. November an, brennen bei allen die Lichterketten durch. Der innere Weihachts-Countdown zählt unbarmherzig die Tage bis zum Fest herunter. Und der vielbeschworene Weihnachtszauber? Verliert sich irgendwo zwischen Terminstress, Keksbackorgien und dem verzweifelten Versuch, das passende Präsent für Onkel Olli zu finden. Früher war weniger Lametta. Und das meine ich durchaus im positiven Sinne. (mehr …)

Zum Hören: 10 Songs für hitverdächtige Eltern.

Hitverdächtige Eltern SoundtrackGeht es euch auch manchmal so: Die Kinder sind nur eine halbe Stunde aus dem Haus. Und doch fühlt es sich leer an? Kein Spielplatzsand im Eingang, der unter meinen Füßen knirscht. Kein Aufziehauto, über das ich auf dem Weg zum Bad stolpere. Keiner, der in crescendo-artig anschwellender Lautstärke „Mamiiiii, komm schnell her!“ schreit. Aber auch keiner, der „einen großen Kuss, und dann noch einen langen“ von mir verlangt. Keiner, der mit seinen kleinen Händen begeistert in mein Gesicht patscht. Wenn ich Sehnsucht nach meinen Kindern habe, hilft Musik. (mehr …)

Auf Autopilot: Warum Gewohnheiten unseren Alltag erleichtern. Und es trotzdem gut tut, mit ihnen zu brechen.

Auf AutopilotErst Gemüsestand. Zack. Dann Kühltheke. Zack. Nochmal zurück. Kinderkekse vergessen. Zack. Wenn ich einkaufe, bin ich auf Autopilot. Warum auch nicht? Schließlich gehört Einkaufen zu meiner Alltagsroutine als Elternzeit-Mama. Nichts, dem ich größere Aufmerksamkeit oder Energie widmen wollte. Gleicher Ablauf. Gleiche Geschäfte. Gleich sind wir fertig … Sehr ähnlich verhält es sich mit dem anderen ungeliebten Haushalts-Kram. Spülmaschine ausräumen? Wäsche falten? Krümel einsaugen? Autopilot rein und los geht’s! Manchmal merke ich aber, dass der routinierte Augen-zu-und-durch-Modus auch eingeschaltet ist, wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin. „So what?“, sagt ihr. „Na ja“, sage ich. (mehr …)

Grauer Monat? Von wegen! Worauf ich mich im November freue. Plus: Eine Obst-Tarte, die auch Kleine lieben.

November Habt ihr diesen Novemberbeginn auch so genossen? Diesen sehr sonnigen Spätherbst. Der mit seinen rot-gelb-schattierten Blättern und den warmen Temperaturen wie ein typisch kanadischer Indian Summer daherkam. Der uns nicht nur ein Taufwochenende wie aus dem Bilderbuch bescherte. Sondern den Start in die kalte Jahreszeit erträglich machte. Erst wenn die Sonne hinter den Hügeln am Schlierseer Westufer verschwindet, kriecht die Kälte Kinderwägen, Hosenbeine und Spielplatzbänke hinauf. Es ist eben doch schon November. Aber was für einer! Welche leckere Obst-Tarte perfekt in die Jahreszeit passt. Und worauf ich mich in den kommenden vier Wochen freue. (mehr …)

Was ich früher spießig fand … und heute selbst lebe.

Was ich früher spießig fandKennt ihr das? Manche Dinge, die ihr als Eltern tut, erinnern euch an eure eigene Kindheit. Aber nicht im nostalgischen Sinne. Wie die Erinnerung an ein tolles Buch, das ihr selbst als Kinder vorgelesen bekamt. Und heute zusammen mit eurem Nachwuchs anschaut. (Aktuell bei uns hoch im Kurs: das uralte Kindergartenbuch Zempi weiß Bescheid.) Es ist vielmehr so, dass ihr euch ein bisschen ertappt fühlt. Peinlich berührt. Denn ihr entdeckt Verhaltensweisen an euch selbst, die ihr als Kind und Jugendliche immer mega-spießig fandet, nicht zum Aushalten … Zum Beispiel das Thema Hausschuhe. Aus Sicht meines Kinder-Ichs völlig überbewertet, wenn nicht gar überflüssig. Aus heutiger Perspektive unerlässliches Accessoire während der Schnupfen-Saison. Ein kritischer Blick in meinen Mama-Alltag … (mehr …)

Multipliziertes Elend: Was tun, wenn alle gemeinsam krank sind?

Wenn alle gemeinsam krank sindWarum ich euch dieses wunderschöne Foto unseres vollgepackten Medikamenten-Tabletts zeige? Weil es mein Bild der Woche ist. Eine Woche, die ein „erstes Mal“ für mich als Mutter bereit hielt. Allerdings keines der Sorte, die man herbeisehnt. Alle beiden Krümelkids und ich selbst hatten Magen-Darm. Gleichzeitig. Was es heißt, zwei (unvorhersehbar) spuckende, Windeln füllende Kinder zu versorgen, während einem selbst sterbenselend zumute ist, kann sicherlich jeder nachfühlen, der schon mal in einer ähnlichen Situation war. Fieeeeese Geschichte. Ich sag’s euch. Und damit ihr gewappnet seid – sollte es euch und euren Süßen einmal ähnlich ergehen – habe ich kurz aufgeschrieben, was mir durch diese insgesamt drei Krankheitstage geholfen hat: Also, was tun, wenn alle gemeinsam krank sind? Oder anders gesagt: Wenn nichts mehr geht? (mehr …)