Auf Autopilot: Warum Gewohnheiten unseren Alltag erleichtern. Und es trotzdem gut tut, mit ihnen zu brechen.

Auf AutopilotErst Gemüsestand. Zack. Dann Kühltheke. Zack. Nochmal zurück. Kinderkekse vergessen. Zack. Wenn ich einkaufe, bin ich auf Autopilot. Warum auch nicht? Schließlich gehört Einkaufen zu meiner Alltagsroutine als Elternzeit-Mama. Nichts, dem ich größere Aufmerksamkeit oder Energie widmen wollte. Gleicher Ablauf. Gleiche Geschäfte. Gleich sind wir fertig … Sehr ähnlich verhält es sich mit dem anderen ungeliebten Haushalts-Kram. Spülmaschine ausräumen? Wäsche falten? Krümel einsaugen? Autopilot rein und los geht’s! Manchmal merke ich aber, dass der routinierte Augen-zu-und-durch-Modus auch eingeschaltet ist, wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin. „So what?“, sagt ihr. „Na ja“, sage ich. (mehr …)

Grauer Monat? Von wegen! Worauf ich mich im November freue. Plus: Eine Obst-Tarte, die auch Kleine lieben.

November Habt ihr diesen Novemberbeginn auch so genossen? Diesen sehr sonnigen Spätherbst. Der mit seinen rot-gelb-schattierten Blättern und den warmen Temperaturen wie ein typisch kanadischer Indian Summer daherkam. Der uns nicht nur ein Taufwochenende wie aus dem Bilderbuch bescherte. Sondern den Start in die kalte Jahreszeit erträglich machte. Erst wenn die Sonne hinter den Hügeln am Schlierseer Westufer verschwindet, kriecht die Kälte Kinderwägen, Hosenbeine und Spielplatzbänke hinauf. Es ist eben doch schon November. Aber was für einer! Welche leckere Obst-Tarte perfekt in die Jahreszeit passt. Und worauf ich mich in den kommenden vier Wochen freue. (mehr …)

Was ich früher spießig fand … und heute selbst lebe.

Was ich früher spießig fandKennt ihr das? Manche Dinge, die ihr als Eltern tut, erinnern euch an eure eigene Kindheit. Aber nicht im nostalgischen Sinne. Wie die Erinnerung an ein tolles Buch, das ihr selbst als Kinder vorgelesen bekamt. Und heute zusammen mit eurem Nachwuchs anschaut. (Aktuell bei uns hoch im Kurs: das uralte Kindergartenbuch Zempi weiß Bescheid.) Es ist vielmehr so, dass ihr euch ein bisschen ertappt fühlt. Peinlich berührt. Denn ihr entdeckt Verhaltensweisen an euch selbst, die ihr als Kind und Jugendliche immer mega-spießig fandet, nicht zum Aushalten … Zum Beispiel das Thema Hausschuhe. Aus Sicht meines Kinder-Ichs völlig überbewertet, wenn nicht gar überflüssig. Aus heutiger Perspektive unerlässliches Accessoire während der Schnupfen-Saison. Ein kritischer Blick in meinen Mama-Alltag … (mehr …)

Multipliziertes Elend: Was tun, wenn alle gemeinsam krank sind?

Wenn alle gemeinsam krank sindWarum ich euch dieses wunderschöne Foto unseres vollgepackten Medikamenten-Tabletts zeige? Weil es mein Bild der Woche ist. Eine Woche, die ein „erstes Mal“ für mich als Mutter bereit hielt. Allerdings keines der Sorte, die man herbeisehnt. Alle beiden Krümelkids und ich selbst hatten Magen-Darm. Gleichzeitig. Was es heißt, zwei (unvorhersehbar) spuckende, Windeln füllende Kinder zu versorgen, während einem selbst sterbenselend zumute ist, kann sicherlich jeder nachfühlen, der schon mal in einer ähnlichen Situation war. Fieeeeese Geschichte. Ich sag’s euch. Und damit ihr gewappnet seid – sollte es euch und euren Süßen einmal ähnlich ergehen – habe ich kurz aufgeschrieben, was mir durch diese insgesamt drei Krankheitstage geholfen hat: Also, was tun, wenn alle gemeinsam krank sind? Oder anders gesagt: Wenn nichts mehr geht? (mehr …)

Vier Tage Barcelona: Wochenende ohne Kinder.

Wochenende ohne KinderJaaa, ihr habt Recht: Es ist verdächtig ruhig hier auf dem Blog. Im Mama-Alltag ja üblicherweise ein Warnzeichen, das auf Kinderkrankheiten oder andere Katastrophen hinter den Kulissen hindeutet. Nicht so dieses Mal. Nein, diesmal habt ihr es mit einer genießerischen Ruhe zu tun, denn: Mein Mann und ich hatten unser erstes Wochenende zu Zweit. Seit gefühlt mehreren Jahrhunderten, mindestens aber seit der Geburt des Krümellords. Vier Tage, drei Nächte ohne Kinder. In Barcelona. Wie das gewesen ist? Muy bien! (mehr …)

Sonntagsspaziergang: Der neue Spielplatz am Spitzingsee.

Spielplatz SpitzingseeIhr kennt das: Es ist Sonntag. Es ist Herbst. Einer dieser Tage, die man in seiner Vor-Kinder-Zeit am liebsten so verbracht hätte: lesend, dösend, telefonierend, Zeit verschwendend. Damals … Das Wetter zeigt sich heiter bis wolkig. Die Kinder auch. Fangen an, auf merkwürdige Ideen zu kommen. Komisch, warum läuft schon so lange das Wasser im Bad … ??? !!! Kurzum: Zuhause fällt allen die Decke auf den Kopf. Also schnell raus. An die frische Luft. Wolken ziehen sehen. Vielleicht den einen und anderen Schauer mitnehmen. Aufatmen. Wie geschaffen als Ausflugsziel für solche Sonntage ist der neue Spielplatz am Spitzingsee. Also los, kommt mit! (mehr …)

Taufeinladung DIY, oder: Ich mach’ den Bastl-Wastl.

Taufeinladung DIY 1In meiner Vor-Kinder-Zeit war Basteln eine geradezu exotische Tätigkeit: „Du, ich mach’ heut’ den Bastl-Wastl.“ Mit viel Ironie wurde angekündigt, wenn man doch mal etwas kleben, schneiden oder verzieren wollte. Schon DIN-A3-Ausdrucke mit Sprühkleber auf Präsentationspappen zu befestigen, galt während meiner frühen Agenturzeit als Ausdruck größtmöglicher Fingerfertigkeit. Nun, die Zeiten ändern sich … Heutzutage liegen in meinem Kellerschrank nicht nur Tonkartons und Transparent-Papiere in allen Farben des Regenbogens sondern ich besitze auch eine veritable Sammlung an Origami-Blättern und buntem Masking Tape. Man weiß ja nie, welche Kreativ-Projekte die Kleinen sich in den Kopf gesetzt haben. Logisch, dass für die Taufe unserer beiden Süßen (über die ich hier und hier schon geschrieben habe) eine selbstgemachte Einladungskarte her musste. (mehr …)

Hotelurlaub mit Kleinkindern: Stressig oder schön?

Hotelurlaub mit KleinkindernDer erste Hotelurlaub mit unserer damals anderthalbjährigen Tochter war anders als erwartet. Im Grunde genommen stimmte alles: Schönes Kinderhotel in Südtirol, tolles Zimmer mit Blick auf die Dolomiten, Spielzimmer mit netter Betreuung und abends kindgerechtes Buffet. Nur, dass die Krümellady einfach noch zu klein war, um all die Angebote für Mini-Gäste zu nutzen. Im großen Speisesaal mit den vielen Menschen, dem Stimmengewirr und dem ständigen Gewusel tat unsere Süße alles, nur nicht essen. Und sie für nur eine Woche an die Betreuerinnen im Spielzimmer zu gewöhnen, machte auch keinen Sinn. So kam es, dass der Krümelmann und ich abwechselnd mit unserer Tochter im Kinderparadies tobten und abends mit ihr auf unserem Zimmer saßen, bis die Kleine tief und fest eingeschlummert war. (mehr …)

Zurück aus der Sommerpause. Was mich gerade beschäftigt.

SommerpauseIch bin zurück aus der Sommerpause. Und seeeehr entspannt. Na ja, zumindest überwiegend entspannt. Denn seit der letzten Woche toben sich die Handwerker bei uns aus. Renovierungsarbeiten am und (schlimmer noch!) im Haus. Ihr könnt euch also vorstellen, wie laut es hier gerade ist. Und wie es aussieht. Und was nicht alles passiert beim Umbauen. Heute zum Beispiel ein Anruf von unserer Zimmerei: Die Arbeiten an der Fassade könnten zunächst nicht weitergeführt werden. Einer der Handwerker hat sich am Wochenende den Knöchel verknackst. Beim Schuhplatteln. Ja, sowas gibt’s in Bayern … Aber was macht schon das bisschen Chaos? Das bisschen Baustaub? Was machen die paar Farbspritzer auf dem Treppenaufgang? (mehr …)

Lebenszeichen. Und: Zehn Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen.

Zehn Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollenIhr habt es schon gemerkt: In der letzten Zeit war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Und wird es auch noch eine kleine Weile bleiben. Denn: Ich habe mir Urlaub genommen von der digitalen Welt. Um die Welt da draußen, den Sommer am See umso mehr zu genießen. Und Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind. Zuallererst natürlich mit meinen Kindern und dem Krümelmann. In den letzten zwei Wochen sind wir ein bisschen gereist. Und haben selbst (Übernachtungs-)Besuch gehabt. Zum Beispiel liebe Freundinnen aus Studienzeiten. Oder meine großartige kleine Nichte samt Eltern. Und weil Eltern auch immer übers Elternsein sprechen, habe ich heute diese Liste für euch. Hier kommen sie: Meine zehn liebsten Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen. Ein paar nicht ganz ernst gemeinte Antwortvorschläge inklusive. (mehr …)