Mein Landleben || Stefanie Kössler: „Das Leben hier wirft einen auf sich selbst zurück.“

Mein Landleben Stefanie KösslerWas verschlägt eine gebürtige Salzburgerin in ein kleines Örtchen am Schliersee? Und was vermisst sie am meisten an ihrer Heimatstadt? Die Kasnocken sind es nicht, so viel sei vorab verraten… In meiner „Landleben“-Reihe stelle ich euch heute Stefanie Kössler vor. Die 34-Jährige begann ihr Landleben 2007 mit einer Viertagewoche als Psychologin am örtlichen Kreiskrankenhaus. Heute ist Steffi fest in der Region Miesbach verwurzelt und lebt mit ihrem Freund, dessen älterer Tochter und der gemeinsamen, fast dreijährigen Tochter ein Patchwork-Familien-Modell. Im Gespräch verrät die humorvolle Österreicherin mit dem charmanten Salzburger Dialekt, warum der Winter auf dem Land auch körperlich anstrengend ist und wie ein Riesen-Wohnzimmer das öffentliche Leben in ihrer Gemeinde bereichern würde. (mehr …)

Taufe, Teil zwei: Jetzt gibt’s was zum Anschauen.

Taufe PinterestWie macht ihr das, wenn ihr euch auf ein Familienfest vorbereitet: Rezept-Bücher wälzen? DIY-Hacks googeln? Freunde befragen? Ich bin ja der Typ Oberstreber und lege immer als erstes eine To-Do-Liste an. Um mir einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Aufgaben anfallen. Bei umfangreicheren Planungen darf’s auch gerne mal eine Excel-Tabelle sein. Zum Eintragen von Ansprechpartnern, Statusmeldungen, Zuständigkeiten und anderen verrückten kleinen Details. (Der Krümelmann denkt sicherlich immer wieder gerne an unsere Hochzeitsvorbereitungen zurück ;-)) Für die Taufe unserer beiden Krümelkinder hat mich Svenja vom wunderbaren Familien- und Lifestyleblog meinesvenja.de inspiriert, das Thema Planung mal ganz anders anzugehen. (mehr …)

Spielidee für Babies: Entdeckerkörbchen DIY.

Spielidee BabiesKörbe, Taschen, Kisten sind derzeit das liebste Spielzeug des Krümellords. Klar, mit einem halben Jahr ist er voll in der Entdecker- und Erkunderphase. Und er liebt es, auf dem Bauch zu liegen und die Welt von dieser Position aus zu „begreifen“. Sein bisheriges Lieblingsspielzeug Nummer eins, der Spielebogen hat ausgedient. Figuren, die auf dem Rücken liegend mit den Händen erkundet werden? Langweilig!!! Ich musste mir also etwas Neues einfallen lassen. Ein Entdeckerkörbchen für kleine Abenteurer zum Beispiel. Es ist vom Bauch aus gut zugänglich und spricht den Forscherdrang unseres jüngsten Familienmitglieds voll an. Eine simple Spielidee für Babies, die auch für DIY-Anfänger ganz leich nachzumachen ist. (mehr …)

Übers Taufen. Und was das mit meiner Großmutter zu tun hat.

Übers TaufenEigentlich sollte dies ein Text übers Taufen werden. Denn im Herbst feiern Krümellady und Krümellord gemeinsam ihre Taufe. Aber dann habe ich darüber nachgedacht, warum ich die Kinder mit einem Glauben aufwachsen lassen möchte. Obwohl ich offen gesprochen kein fleißiger Kirchgänger oder besonders gläubiger Mensch bin. Und dabei bin ich auf meine Großmutter gekommen. Denn Glaube, Gott, Liebe: All das verbinde ich mit dieser kleinen, zuletzt gebeugten Frau, bei der mein Bruder und ich unbeschwerte Kindheitstage verbrachten. (mehr …)

Mein Landleben || Anne Adamski: „Ein Gefühl von Freiheit“

Anne Adamski LandlebenVon Berlin nach Bayern. Vom Großstadtgewühl ins ländliche Idyll: 2011 zogen Anne Adamski und ihr Mann Matthias in ein kleines Örtchen am oberbayrischen Schliersee. Dort betreiben sie das Hotel Garni Gästehaus Hubertus. Zuvor hatten die studierten Hotelbetriebswirte in Berlin in einem großen Fünf-Sterne-Haus im Sales und Marketing gearbeitet. Von hinter den Kulissen wechselten Anne und ihr Mann an den Empfang ihres eigenen kleinen Betriebs. Von der Kundenakquise ging es ins Gästegespräch am Frühstücksbuffet. (mehr …)

Kindermund: Über „alte Leute“.

Alltagsphänomene aus Kindersicht.Die KiTa der Krümellady feiert den „Aktionstag Musik in Bayern“. Auch Bewohner des örtlichen Altenheims nehmen an der Sing- und Tanz-Veranstaltung mit den Kindern teil. Beim Abholen frage ich die Krümellady: „Und, waren da auch alte Leute dabei, die euch zugeschaut haben?“ „Ja“, antwortet sie. „Lukas* Mama. Und Steffis* Mama.“ (*Namen geändert) *Schluck* Beide Mütter sind in ihren Dreißigern. Genau wie ich. Zähle in der Wahrnehmung meiner Tochter hiermit also offiziell zur Kategorie „alte Leute“. Merkwürdiges Gefühl …


Noch jemand eine Hand frei? Warum ich mich manchmal gerne klonen würde.

Hand freiDa war sie wieder: die Situation, in der ich gerne zwei Paar Hände, vier Paar Augen und den Hals einer Giraffe gehabt hätte. Ja, Mütter kommen schon auf komische Ideen. Zumindest dann, wenn sie mit einem sechs Monate alten Baby und einer quirligen Fast-Dreijährigen im örtlichen Strandbad sind. Und die beiden selbstverständlich immer gleichzeitig meine größte Aufmerksamkeit benötigen. Denn gerade als der fürchterlich zahnende Krümellord seine Windel bis zum Anschlag und darüber hinaus gefüllt hat, meldet auch die Krümellady ein dringendes und unaufschiebbares Bedürfnis an: „Mami, ich muss Pipiiiiiiiii!“ Kann jemand mal schnell einen Doppelgänger für mich herzaubern? Oder zumindest ein zweites Paar Hände? (mehr …)

Die Große und der Kleine: Über Geschwisterliebe.

GeschwisterliebeWarnung! Das hier wird ein Post mit rosaroter Brille. Wer sich gerade über Geschwisterstreit und Eifersuchtsattacken unter Brüdern und Schwestern ärgert, der möge diesen Text getrost wegklicken. Und mich für meine Blauäugigkeit verspotten. Wer aber – wie ich derzeit – miterleben darf, wie rührend es ist, wenn ein Geschwisterpaar zusammenwächst. Wenn sich eine Große und ein Kleiner seit bald einem halben Jahr täglich besser kennenlernen. Und dieses Kennenlernen auf so eine liebevolle Art und Weise zelebrieren, dass einem ganz warm ums gefühlsduselige Mutterherz wird. Wer also solcherlei Empfindungen nachvollziehen kann, der möge sich mit mir freuen und mir meine Illusion nicht rauben. Zumindest die von der wirklich wahren Geschwisterliebe nicht. (mehr …)

Mein Landleben: Elf Antworten und eine neue Serie.

Mein Landleben Jetzt mal ehrlich: Wie ist es denn nun wirklich, dieses Landleben? Meine Freunde in der Stadt sind besorgt: „Werden um 22.00 Uhr die Gehsteige hochgeklappt oder geht da noch was?“ (Jein.) „Hast du deine Kinder schon im Trachtenverein angemeldet?“ (Nein. Aber kann natürlich noch kommen …) „Und wie ticken die Menschen auf dem Land – wie der durchschnittliche Städter oder ganz anders?“ (Völlig unterschiedlich. So wie in der Stadt eben auch.) Soweit ein kleiner Auszug der am häufigsten gestellten Fragen an mich, die vermeintliche Expertin fürs Landleben. (Muss selber kurz darüber schmunzeln.) Mit einer neuen kleinen Serie möchte ich euch einen Einblick geben, wie es sich anfühlt, wenn du nicht mehr auf der Stadtautobahn sondern auf der Landstraße im Stau stehst, wenn dir beim Einkaufen die meisten Gesichter bekannt vorkommen und die Unbekannten Touristen sind, wenn der Bus etwa zweimal täglich durch den Ort fährt, morgens hin, abends zurück … (mehr …)

Mädelsabend: Eine Schwärmerei.

MädelsabendSchon dieses Kribbeln im Bauch, wenn ich den Kleiderschrank öffne. Und mal nicht auf der Suche nach den bequemen Sneakers für den Kinderspielplatz bin. Sondern die feinen Schuhe anziehe, auf den hohen Stelzen. Kein lautloses Schleichen auf Gummisohlen. Sondern ein verheißungsvolles Klappern, das den Abend einläutet. Das Seiden-T-Shirt ist tagsüber zu schade für Babykotze. Aber jetzt bekommt es Ausgang. Heute ist schließlich Mädelsabend. (mehr …)