Countrykrümel’s Kleinigkeiten: Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt.

Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt. Die Krümellady benötigt Zeit zum Einschlafen. Viel Zeit. Um sie liebevoll vom Tag in die Nacht, vom Wachen ins Schlafen zu begleiten, haben wir unsere festen Rituale: ein Buch lesen, gemeinsam den Tag Revue passieren lassen, kuscheln, kuscheln, kuscheln und nicht zuletzt: eine Einschlaf-CD hören. Besonders ans Herz gewachsen ist uns dabei der Titel „Nina Nana. Schlaflieder aus aller Welt. Erste Reise.“ Und um es gleich vorweg zu sagen: Die CD war eine Empfehlung unserer Freundin Anne, wunderbar-entspannte Mama dreier Kinder und somit absolute Expertin, was kindliche Vorlieben anbelangt. Danke, liebe Anne! (mehr …)

Endlich Sommer! Über das Leben im Freien.

Endlich Sommer! Ich weiß nicht, ob es euch auch so ging in den letzten Tagen? Aber ich habe es unglaublich genossen, dass der Sommer seit dieser Woche endlich da ist. Ich meine, so richtig: Schon morgens beim Aufstehen die warme Luft reinlassen und denken: Wow, der Tag wird schön! Und abends ewig – mit Decke über den Beinen – auf der Terrasse sitzen. Und warten, bis über dir die Sterne angeknipst werden, einer nach dem anderen. Bis ein ganzes kleines Sternenmeer leuchtet und du kurz davor bist, nach Sternzeichen zu suchen. (Den Kleinen Wagen finde ich meistens.) Hier auf dem Land sieht man die Sterne übrigens wirklich, wirklich gut. Weil es einfach dunkler ist. Weniger fremde Lichtquellen die Sicht vernebeln. Aber zurück zum Sommer … (mehr …)

Kindermund: Über Naturphänomene.

Alltagsphänomene aus Kindersicht.Entsetzt stehen die Krümellady und ich vor unserem kleinen Apfelbaum. Eine Horde Raupen hat sich über ihn hergemacht und fast alle Zweige kahlgefressen. „Oh je, da werden wir in diesem Jahr wohl keine Äpfel ernten können“, seufze ich. Die Krümellady zieht eine Schnute: „Da bin ich aber traurig, wenn ich keine Äpfel von meinem Baum pflücken kann.“ Sie überlegt kurz. Dann fällt ihr etwas ein: „Mami, wir kaufen einfach Äpfel im Supermarkt und hängen sie an den Baum, okay?!“

Zum Kindertag: Ein paar Zahlen und eine Bitte.

KindertagAls ich in der Grundschule war, versuchten meine Eltern, mir das Unerklärliche zu erklären: Laut einem UNICEF-Bericht aus dem Jahr 2013 verstirbt alle fünf Sekunden ein kleines Kind. Ich weiß noch, dass ich in unserer Küche stand, immer wieder die Sekunden an meinen Fingern abzählte und die Dimension dieser Aussage mir dennoch völlig unbegreiflich erschien: Ich trinke einen Schluck Wasser – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Ich nasche ein Stück vom selbstgebackenen Kuchen – „Jetzt stirbt ein Kind.“ Auch heute, als Erwachsene, vermag ich mir die Zahl – alle paar Sekunden, ein kleines Kind – in letzter Konsequenz kaum auszumalen. Vor allem nicht, wenn ich an meine eigenen Kinder denke. Zum heutigen (Internationalen) Kindertag deshalb ein paar Zahlen und eine Bitte. (mehr …)

Perspektivwechsel: Über mein Vor- und Nach-Kinder-Ich.

Über mein Vor- und Nach-Kinder-IchAm vergangenen Wochenende las ich in der Süddeutschen Zeitung diesen Artikel zum Thema „Urlaub unter Kindern. Wenn Freunde Eltern werden.“ Darin berichtet der Autor höchst unterhaltsam, aber auch mit einer gehörigen Portion Besserwisserei, wie er und seine Partnerin (ohne Kinder) einen Urlaub mit guten Freunden und deren Nachwuchs erlebt haben. Von einigen unnötig klischeebehafteten Seitenhieben auf uns Eltern („Sie erzählen todlangweiliges Zeug […] und verfallen zudem optisch rasend schnell […].“) einmal abgesehen: Der Beitrag erinnert mich an ein sehr ähnliches Urlaubserlebnis. Das mir in der Rückschau allerdings nicht traumatisch erscheint. Sondern mir vielmehr die Unterschiede zwischen meinem Vor- und Nach-Kinder-Ich überdeutlich vor Augen führt. (mehr …)

Gedanken kreisen, Gedankenkreisel. Oder: Wie ich einmal zum Friseur ging.

GedankenkreiselRund vier Wochen nach der Geburt des Krümellords war es soweit: Ich wollte endlich einmal wieder in Ruhe zum Haareschneiden gehen. Mit allem Drum und Dran, versteht sich: Duftshampoo, Kopfmassage und einem Stapel voller Klatschzeitschriften zum Bildergucken. Zwei Stunden Auszeit. Nur für mich. Der Krümelmann übernahm das Kommando zu Hause, einen friedlich schlummernden Krümellord und eine energiegeladene Fast-Dreijährige. Ich positionierte mein Mobiltelefon unterdessen vor der Spiegelfront beim Friseur, prüfte noch einmal den Empfang, schlug die Bunte auf und wartete gespannt, wie der Krümelmann sich schlagen würde. Das erste Mal allein mit beiden Kindern. (mehr …)

Kleine Bestandsaufnahme: Was beim zweiten Baby anders ist.

Was beim zweiten Baby anders istSterile Schnuller, unzählige Fan-Fotos und der stets besorgte Blick auf die Babywaage: Ich war eine ganz schön vorsichtige Erstlingsmama als die Krümellady geboren wurde. Kein Wunder, schließlich wollte ich in meiner neuen Mutter-Rolle alles gut und richtig machen. Ich wusste noch nicht, dass es (fast) kein Richtig oder Falsch gibt, wenn es ums Essen, Schlafen, Spielen von Babies geht. Sondern, dass jedes Kind individuell und anders ist. Und es für uns Mütter vor allem darauf ankommt, genau hinzusehen und zu spüren, was das Baby tatsächlich braucht. Jetzt, beim Krümellord, gehe ich viele Dinge gelassener an. Und kann dadurch das Babyjahr noch mehr genießen. (mehr …)

Zum Hören: Mein Soundtrack für den Sonntagabend.

Soundtrack für den SonntagabendSonntagabend. Das bedeutet: Tasche packen für den nahenden KiTa-, Büro- und Alltag. Termine der kommenden Woche sichten. Sich mit dem Mann einigen: Wer? Wann? Und wo? Vielleicht den Tatort schauen. Oder die beste Freundin anrufen. Oder hören, wie’s dem Baby vom kleinen Bruder geht. Dazu die letzten Schlucke Wein vom samstäglichen Dinner leeren (sofern man nicht mehr stillt, versteht sich). Zur Ruhe kommen. Gedanken sammeln. Das Wochenende verabschieden. (mehr …)

Dahoam: 20 sichere Indizien, dass du auf dem Land angekommen bist.

Heimatmuseum Zuhause. Heimat. Dahoam. Es gibt viele Gründe, sich an einem Ort angekommen oder dazugehörig zu fühlen. Der schönste Grund sind sicherlich die Menschen, die dort leben. Die Kontakte, die man knüpft. Freundschaften, die man pflegt. Neben den eigenen Emotionen gibt es aber auch eine Reihe handfester Hinweise, die belegen, dass man endlich ein Landei, ähhh Countrykrümel, ist. Hier sind 20 Indizien, die dir zeigen, dass du auf dem Land ein neues Zuhause gefunden hast. (mehr …)

Countrykrümel’s Kleinigkeiten: Ein Schwein im Kindergarten.

Buchvorstellung Getestet, gespielt, gelesen, geliebt: In der Rubrik „Countrykrümel’s Kleinigkeiten“ stelle ich euch zukünftig Dinge vor, die mir und uns als Familie das Leben erleichtern und verschönern, uns unterhalten und Freude bereiten. Los geht’s mit einem der absoluten Lieblingsbücher der Krümellady, „Ein Schwein im Kindergarten“, aus der Feder der schwedischen Autorin und August-Strindberg-Preisträgerin Johanna Thydell, mit Illustrationen von Charlotte Ramel.  (mehr …)