Endlich SommerIch weiß nicht, ob es euch auch so ging in den letzten Tagen? Aber ich habe es unglaublich genossen, dass der Sommer seit dieser Woche endlich da ist. Ich meine, so richtig: Schon morgens beim Aufstehen die warme Luft reinlassen und denken: Wow, der Tag wird schön! Und abends ewig – mit Decke über den Beinen – auf der Terrasse sitzen. Und warten, bis über dir die Sterne angeknipst werden, einer nach dem anderen. Bis ein ganzes kleines Sternenmeer leuchtet und du kurz davor bist, nach Sternzeichen zu suchen. (Den Kleinen Wagen finde ich meistens.) Hier auf dem Land sieht man die Sterne übrigens wirklich, wirklich gut. Weil es einfach dunkler ist. Weniger fremde Lichtquellen die Sicht vernebeln. Aber zurück zum Sommer …

Ist es nicht herrlich, dass das Leben im Sommer endlich wieder im Freien stattfindet? Dass den halben Tag die Garten-, Balkon- oder Terrassentüre aufsteht. Zumindest solange keine Mücken, Fliegen, Ameisen oder sonstigen ungebetenen Gäste Einlass begehren. Dass FlipFlops wieder salonfähig sind. Dass ich bei der Pediküre war und die Fußnägel schön habe. Dass es die richtig saftigen Wassermelonen gibt. In die die Krümellady genussvoll ihre Mausezähnchen gräbt bis ihr der rote Fruchtsaft das Kinn herabrinnt. Dass man schon den ganzen Tag überlegen kann, welche Köstlichkeiten abends auf dem Grill brutzeln werden. Dass ich endlich wieder die kurzen Hosen und Röcke tragen kann, die mir im letzten Jahr mit Babybauch schon zu eng waren. Dass der Krümellord an manchen Tagen mit Body und Sonnenhut schon vollständig angezogen ist. Und ich die kleinen Ärmchen und Beinchen nicht mehr in unendlich viele Lagen Stoff zwängen muss. Dass es mir gelungen ist, ein paar der Sonnenblumenpflänzchen tatsächlich vor den Schnecken zu retten. Und wir ihnen nun jedem Tag beim Wachsen zusehen. Dass das Leben insgesamt wieder gemächlicher geht, wenn die Sonne vom Himmel brennt. Weil man Hektik bei Hitze meiden sollte, klar!

Fünf Dinge, die ich in diesem Sommer noch tun möchte

Auf meiner imaginären bucket list für den Sommer habe ich ein paar Dinge notiert. Dinge, die gute Laune machen. Die nicht sinnvoll sind und keinen Beitrag zu irgendetwas leisten. Oder dafür sorgen, dass der Haushalt im Fluß bleibt. Fünf Dinge, die ich nicht versäumen möchte, diesen Sommer noch zu tun:

  • Eine Tüte Kirschen kaufen und mit meiner Tochter einen Kirschkernweitspuck-Wettbewerb veranstalten. Habe ich schon mit meiner eigenen Mama immer gemacht und geliebt!
  • Ein Tretboot mieten und über den See treiben lassen. Komisch eigentlich, dass wir das in unserer ganzen Zeit am Wasser noch nie gemacht haben. Vermutlich, weil man das Naheliegende oft gar nicht sieht.
  • Einen langen Abend im Strandbad verbringen. Auf den Lounge-Möbeln direkt am See. Mit Essen vom Grill. Und guten Gesprächen mit lieben Menschen. Und viel Vorfreude auf die guten Drinks, die ich wieder konsumieren kann, wenn ich abgestillt habe.
  • Unser neues Planschbecken aufstellen. Und einen ganzen Tag lang mit den Kindern auf der Terrasse verbringen. Die Plastikboote schwimmen lassen. Wasser treten. Und unserer Kleinen zusehen, wenn sie sich jauchzend und völlig unbeeindruckt vom kalten Nass in die Fluten schmeißt.
  • Ein Picknick am See machen. Irgendwo da, wo es ruhig ist. Und kühl. Wo das Baguette mit Käse und Radieschen einfach herrlich schmeckt. Viel besser als am heimischen Esstisch.

Was mögt ihr an der warmen Jahreszeit? Und habt ihr euch etwas für den Sommer vorgenommen? Oder ist es besser, sich gar nichts vorzunehmen und abzuwarten, was das Leben für einen bringt? In diesem Sinne: Habt ein sonniges Wochenende!