LebenszeichenIhr habt es schon gemerkt: In der letzten Zeit war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Und wird es auch noch eine kleine Weile bleiben. Denn: Ich habe mir Urlaub genommen von der digitalen Welt. Um die Welt da draußen, den Sommer am See umso mehr zu genießen. Und Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind. Zuallererst natürlich mit meinen Kindern und dem Krümelmann. In den letzten zwei Wochen sind wir ein bisschen gereist. Und haben selbst (Übernachtungs-)Besuch gehabt. Zum Beispiel liebe Freundinnen aus Studienzeiten. Oder meine großartige kleine Nichte samt Eltern. Und weil Eltern auch immer übers Elternsein sprechen, habe ich heute diese Liste für euch. Hier kommen sie: Meine zehn liebsten Sätze, die Eltern nicht mehr hören wollen. Ein paar nicht ganz ernst gemeinte Antwortvorschläge inklusive.

  1. „Schläft das Baby schon durch?“ Na klar, sprechen und bis 20 zählen kann es auch schon.
  1. „Ist das ihr Kind?“ Meist gefolgt von einem empörten: „Wenn das mein Kind wäre!“ Ist es aber nicht. Punkt.
  1. „Und, klappt’s mit dem Stillen?“ Gerne auch in diesen Varianten: „Was, du stillst … nicht? … immer noch? … nicht mehr?“ Und, klappt’s mit der Privatsphäre? Irgendwie nicht dein Ding, oder?
  1. „Ach, euer Kleines würde sich sicher soooo über ein Geschwisterchen freuen. Ist denn schon was geplant?“ Klar. Eine ganze Fußballmannschaft. Allein damit endlich diese Fragen aufhören.
  1. „Das Baby schreit! Ich glaube, es hat Hunger.“ Danke für den Tipp. Aber die Bedürfnispyramide besteht nicht allein aus Nahrungsaufnahme.
  1. „Ach, wie niedlich! Wie heißt es denn?“ Fragen sie „es“ doch selbst. Das Kind ist drei Jahre alt. Und mag es ganz und gar nicht, wenn man in der dritten Person über seinen Kopf hinweg spricht.
  1. „Ist das ansteckend?“ Klar, Mückenstiche sind hoch infektiös. Und eigentlich gehört mein Kind in Quarantäne.
  1. „Einfach nicht aufs Schreien reagieren. Dann beruhigen sie sich von selbst.“ Genau. Wahrscheinlich hat man das mit dir als Kind auch gemacht, wenn du aufs Kopfsteinpflaster gestürzt bist.
  1. Wir haben auch einen Familientisch.“ Danke, aber den Campingklapper in der hinterletzten Ecke überlasse wir lieber anderen Gästen.
  1. „Macht das Kind denn keinen Mittagsschlaf mehr?“ Nein, es kommt auch so auf ausgeschlafene Gedanken.

Und ihr so: Was sind eure meist gefürchteten/meist gehörten Sätze als Eltern? Und bevor jetzt euer Adrenalinspiegel ungesund ansteigt: Es ist Sommer! (Auch wenn das schöne Wetter gerade eine Pause einlegt.) Genießt es. Und macht es euch schön!